Erster WM-Torschütze

Felix Nmecha: Warum sein Glauben für Kritik sorgt


15.06.2026 – 12:23 UhrLesedauer: 3 Min.

Felix Nmecha: Er ist Teil der deutschen Nationalmannschaft. (Quelle: IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert)

Er geht als erster deutscher Torschütze der WM 2026 in die Geschichtsbücher ein. Doch der Name Felix Nmecha wird wohl auch immer mit seinem Glauben verbunden sein.

Auch auf Instagram positionierte sich der Fußballprofi. Er veröffentlichte eine Bilderreihe von sich. Alle Fotos entstanden während des Spiels gegen Curaçao. Dazu schrieb er: „Danke, Jesus“. Nmecha sprach schon öfter über seinen starken Glauben. Im Rahmen des Projekts „Fußball mit Vision“, das vor dem Hintergrund der Europameisterschaft 2024 gestartet wurde, sagte er: „Ich bin ein Christ, der Fußball spielt.“

Seine Tätigkeit als Kicker sehe er als Dienst für Gott, im Zentrum seines Lebens stehe Jesus. „Fußball wird dir nie die Erfüllung geben, die du dir erhoffst. Die Erkenntnis, dass nur Jesus mich erfüllen kann, hat mir so sehr geholfen“, sagte er. Und weiter: „Ich habe erkannt, dass mein Leben beständig sein kann, wenn meine Freude und mein Friede in IHM ist.“ Das bedeute nicht, dass er keine Schwierigkeiten mehr im Leben habe, sein Umgang damit sei aber ein anderer, da er immer auf Gott vertrauen könne. Ein Leben mit Jesus gebe ihm „so viel Frieden, Freude und Wahrheit“.

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Mit seiner Einstellung sorgte Nmecha auch für viel Kritik, denn zu seiner Wahrheit gehörten in der Vergangenheit auch umstrittene Werte, die er zum Beispiel auf Social-Media-Plattformen kundgab. Auf Instagram schrieb er etwa nach dem Tod von MAGA-Aktivist Charlie Kirk: „Ruhe in Frieden bei Gott. So ein trauriger Tag.“ Danach wurde der Beitrag überarbeitet. Es stand dort dann: „Möge der Herr der Familie Kirk in dieser Zeit mit besonderer Gnade beistehen. Jesus ist der wahre Weg zu Frieden und Liebe.“ Charlie Kirk galt als ultrarechter Aktivist, mehr zu seinen politischen Positionen lesen Sie hier.

Share.
Die mobile Version verlassen