
Eindeutiger Jubel
Nationalspieler übt nach Sieg Kritik: „Das nervt“
26.01.2026 – 08:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Deniz Undav vom VfB Stuttgart trifft beim 3:0 in Mönchengladbach und rechnet mit seinen Kritikern ab. Seine Jubel-Geste hat eine klare Botschaft.
Trotz eines letztlich souveränen 3:0-Erfolgs wirkte Deniz Undav nach dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach unzufrieden. Das lag weniger am Spiel selbst als an der zuvor geäußerten Kritik am Nationalspieler. „Ich bin immer wieder der schlechteste Stürmer, wenn ich zwei Spiele mal kein Tor schieße“, sagte der Angreifer des VfB Stuttgart nach dem Spiel bei DAZN: „Das nervt einfach. Deswegen wollte ich mal andeuten, dass man den Mund halten soll.“
Undav war in der 61. Minute eingewechselt worden und traf 13 Minuten später zum 3:0. Sein elftes Saisontor feierte er mit einer besonderen Geste: Der 29-Jährige bewegte seine Hand auf und zu und schlug darauf. Ein Symbol dafür, die Kritiker verstummen zu lassen. Unter der Woche hatte er bei der 0:2-Niederlage in Rom einige Chancen liegen lassen. Auch deshalb drohen dem VfB nun die Play-offs in der Europa League.
Der Ärger war schnell verflogen. Angesprochen auf die Serie von sechs ungeschlagenen Spielen und zehn Punkten aus den ersten vier Spielen in 2026 schwärmte Undav: „Ich muss sagen, die Teamchemie ist nochmal auf ein anderes Level gekommen.“ Stuttgart steht nach 19 Spieltagen auf dem vierten Tabellenplatz.
Trainer Sebastian Hoeneß zollte seinen Spielern „größten Respekt“. Es sei nicht selbstverständlich, nach einer solchen Woche in Gladbach zu gewinnen, sagte der 43-Jährige. Großartige Veränderungen im Ablauf stehen beim VfB nicht an: Bereits am Donnerstag empfängt Stuttgart im Europapokal die Young Boys Bern (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online), drei Tage später ist der SC Freiburg zu Gast (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei t-online).