Bei nächster Niederlage

Deutschem Profiklub droht heute der Abstieg


07.04.2026 – 10:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Jermaine Jones: Der 44-Jährige ist erst seit Mitte Februar im Amt. (Quelle: IMAGO/osnapix / Michael Titgemeyer)

Der 1. FC Schweinfurt ist in dieser Saison erstmals nach 23 Jahren zurück im Profifußball. Doch dieses eine Jahr wird wohl auch vorerst das letzte Jahr sein.

Am heutigen Dienstagabend könnte der erste Absteiger des deutschen Profifußballs feststehen. Der 1. FC Schweinfurt hat nämlich 19 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, bei einer Niederlage gegen Rot-Weiss Essen (ab 19 Uhr im Liveticker bei t-online) wäre ein Klassenerhalt rechnerisch unmöglich. Denn nach der heutigen Partie stehen nur noch sechs Spieltage aus, Schweinfurt könnte dann noch maximal 18 Punkte holen.

Selbst bei einem Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Essen wäre ein fixer Abstieg möglich. Sollte die U23 der TSG Hoffenheim in Mannheim mindestens einen Punkt holen und Saarbrücken am morgigen Mittwoch Alemannia Aachen schlagen, wäre Schweinfurt nicht mehr zu retten.

Das Team von Trainer Jermaine Jones hat nur 17 Zähler auf dem Konto. Der deutsche Ex-Nationalspieler (drei Länderspiele) ist erst seit Mitte Februar im Amt, konnte immerhin 7 der 17 Punkte holen und zwei Spiele gewinnen. Angesichts der schwierigen Ausgangslage mit deutlichem Rückstand wird es aber auch für ihn nahezu unmöglich, den Klassenerhalt noch zu schaffen.

Für Schweinfurt wäre es der direkte Wiederabstieg. Im Sommer waren die Unterfranken nach 23 Jahren im Amateurfußball wieder in den Profifußball zurückgekehrt, konnten aber an ihre erfolgreiche Saison in der Regionalliga Bayern nicht anknüpfen.

Auch bei Mit-Aufsteiger TSV Havelse ist die Lage kritisch. Die Niedersachsen haben lediglich sechs Punkte mehr auf dem Konto als Schweinfurt, müssen sich genauso mit dem Abstieg in die Regionalliga befassen wie der FC Erzgebirge Aue, der auf Rang 18 steht und schon die zweite Trainer-Entlassung der Saison hinter sich hat. Die größten Hoffnungen auf einen Klassenerhalt von den vier Teams auf den Abstiegsplätzen machen sich die „Spatzen“ vom SSV Ulm. Die Ulmer haben zwar satte acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, konnten aber am Ostersonntag Aufstiegsaspirant Verl bezwingen.

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