Wirbel im belgischen Königshaus
Palast geht gegen Deepfakes von Prinzessin Elisabeth vor
30.03.2026 – 17:46 UhrLesedauer: 1 Min.
In den sozialen Medien kursierten wochenlang KI-Videos der belgischen Kronprinzessin. Nun reagiert der Palast.
Wochenlang gab ein Facebook-Nutzer vor, die belgische Kronprinzessin Elisabeth zu sein. Dutzende Fotos und Videos wurden dort veröffentlicht, darunter auch sexualisierte Inhalte. Doch alles davon war mit künstlicher Intelligenz gefälscht.
Inzwischen hat der belgische Königspalast reagiert. Auf Anfrage der belgischen Zeitung „Het Laatste Nieuws“ bestätigte er, von den Fälschungen zu wissen, und erklärte, notwendige Maßnahmen ergriffen zu haben, um die Inhalte schnellstmöglich aus dem Netz zu entfernen. Das Profil ist mittlerweile nicht mehr erreichbar.
Das gefälschte Konto hatte trotz eines falsch geschriebenen Namens der Kronprinzessin rund 28.000 Follower angesammelt. Jeder Beitrag erhielt hunderte Likes und Kommentare. Neben Montagen, die Elisabeth etwa mit ihrer jüngeren Schwester Eléonore oder mit Prinzessin Leonor von Spanien an Stränden zeigten, tauchte auch ein Video auf, das die Prinzessin scheinbar tanzend vor Gefängnisgittern zeigte.
Für Prinzessin Elisabeth ist es nicht das erste Mal, dass sie Opfer von KI-generierten Inhalten wird. Bereits früher tauchte im Netz ein Foto auf, das sie vermeintlich im Griechenland-Urlaub mit Prinz Georg von Liechtenstein zeigte. Das Bild löste Gerüchte über eine Beziehung zwischen den beiden aus, woraufhin das Fürstenhaus Liechtenstein ein offizielles Dementi veröffentlichte.
