Schneller als Davies

Bayern-Neuzugang knackt internen Rekord


12.04.2026 – 23:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Bara Sapoko Ndiaye: Der junge Mittelfeldspieler hat ein hohes Tempo. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de)

Am Samstag feierte beim deutlichen Sieg der Bayern am Hamburger Millerntor ein junger Mann aus dem Senegal sein Debüt. Und er war sofort auffällig – genau wie beim Training.

Bara Sapoko Ndiaye heißt der Name, den sich Bayern-Fans ab sofort merken sollten, wenn sie den ganzen Profikader auswendig kennen wollen. Denn am Samstag feierte der 18 Jahre junge Mann aus dem Senegal beim 5:0-Sieg gegen den FC St. Pauli sein Profidebüt für den deutschen Rekordmeister. In der 84. Minute kam er für Jamal Musiala in die Partie – und zeigte direkt, was er kann Ndiaye hatte in seinen wenigen Minuten 26 Ballkontakte, brachte alle 17 Pässen an den Mitspieler und hatte drei erfolgreiche Dribblings.

Von Teamkollege Leon Goretzka gab es nach dem Spiel lobende Worte: „Man hat gesehen, dass er ein brutales Talent hat und ein guter Kerl ist. Er ist ganz dankbar.“ Sportvorstand Max Eberl verriet zudem, dass das Debüt schon früher geplant gewesen sei, eine Verletzung das aber verhinderte. Mit Ndiayes Auftritt am Hamburger Millerntor war Eberl in jedem Fall zufrieden: „Er kam sehr gut in dieses Spiel rein. Man hat ihm keine Nervosität angemerkt.“

Ndiaye steht erst seit Januar beim FC Bayern unter Vertrag, ist von den Gambinos Stars Africa ausgeliehen, einem Partnerklub der Münchner in Gambia. Laut der „Abendzeitung München“ tendiert der Rekordmeister dazu, Ndiaye über den Sommer hinaus zu halten.

Das könnte auch an den auffälligen Leistungen im Training liegen. Denn wie der FC Bayern in einem Porträt über den 18-Jährigen bekanntgab, brach Ndiaye am Campus den vereinsinternen Geschwindigkeitsrekord. Mehr als 36 km/h schnell rannte er, ein Wert, den kein Profi der Bayern in dieser Saison in der Bundesliga erreichen konnte. Immerhin: In der Saison 2024/25 erreichte Alphonso Davies laut Daten der Bundesliga einen Wert von 36,24 km/h. Er könnte sich wohl problemlos mit Ndiaye messen, womöglich auch in der kommenden Saison.

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