Monika Martin

Schlagerstar über Rente: „Davon kann ich nicht leben“


09.06.2026 – 11:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Monika Martin: Die österreichische Schlagersängerin hier bei einem Auftritt in der ARD-Show „Immer wieder sonntags“. (Quelle: IMAGO/Ervin Monn)

Sie war 40 Jahre lang im Musikgeschäft tätig und kann heute nur auf eine Minirente zurückgreifen. Monika Martin gewährt jetzt Einblicke in ihre Finanzen.

Ob Songs wie „Komm, setze mein Herz in Flammen“ oder „Goodbye Farewell“: Monika Martin fing in den Achtzigern an, Musik zu machen und tat dies bis ins vergangene Jahr hinein. Dort trat sie noch in Stefan Mross‘ Schlagershow „Immer wieder sonntags“ auf. Seitdem ist die Schlagersängerin kürzergetreten. Mit ihren 64 Jahren gilt sie in ihrer Heimat Österreich ohnehin schon als Rentnerin, schließlich liegt das Renteneintrittsalter für Frauen im Nachbarland bei 60 Jahren.

Dies nahm sie jetzt offenbar zum Anlass, um dem Portal „schlager.de“ ein Interview zu geben. „Ja, ich bekomme Rente“, bestätigt sie dort und fügt sogleich an: „Aber das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ich könnte damit nicht meine Fixkosten decken.“

„Von meiner Pension kann ich eigentlich nicht leben“

Grund sei eine Erbschaft: Sie erhielt nach dem Tod ihrer Mutter das Elternhaus, „das aber unverändert“ dort stehe. Offenbar hat Monika Martin keine Verwendung für die Immobilie, aber diese auch nicht verkauft – und durch den Vermögenswert, den das Objekt auf dem Papier darstellt, Abzüge bei der Rente hinzunehmen. „Von meiner Pension kann ich eigentlich nicht leben“, sagt sie.

Monika Martin bringe es einfach nicht übers Herz, in dem Haus ihrer Eltern „etwas zu verändern“, sagt sie. „Dort hängt noch das Hemd meiner Mama über dem Heizkörper, das sie aufhing, bevor sie ins Krankenhaus ging. Im Winter heize ich es durch, ich gieße dort die Blumen und spreche dort mit meiner Mama. Manche Menschen sagen, ich habe einen Schuss, aber ich war mit meiner Mama so eng.“

Monika Martin im Jahr 2004 (Quelle: POP-EYE/Kuhn via www.imago-images.de)

Sie selbst lebt nicht dort, sondern in einem Haus in Graz, gemeinsam mit zwei weiteren Damen: eine Art Alters-WG. Auch bei einer weiteren Immobilie hat Monika Martin eine Entscheidung getroffen. Die Wohnung, die sie einst für ihre Mutter in Graz gekauft hat, soll einen neuen Besitzer finden: „Vor der Pandemie habe ich meiner Mama noch eine Wohnung in Graz gekauft, aber die werde ich jetzt verkaufen.“

Dies stellt eine gute Gelegenheit dar, die eigene Rente aufzustocken. Und auch eine weitere Finanzspritze steht bald an: Denn Monika Martin hat mit 64 Jahren entschieden, noch einmal auf Tour zu gehen. Ab September wird der Schlagerstar also Einnahmen aus den Konzertterminen zu ihrer Mini-Rente hinzurechnen können.

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