
Triumph für Shakespeare-Film
Golden Globes 2026: Das sind die wichtigsten Gewinner
Aktualisiert am 12.01.2026 – 10:26 UhrLesedauer: 3 Min.
Zum 83. Mal wurden in Beverly Hills die Golden Globes vergeben. Wer bei der Verleihung jubeln durfte und nun auch als Oscar-Favorit gilt.
Der Film „Hamnet“ von Regisseurin Chloé Zhao über die Shakespeare-Familie hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Der Politthriller „One Battle After Another“ von Regisseur Paul Thomas Anderson holte den Golden Globe in der Sparte „Komödie/Musical“.
Das Drama „Hamnet“ setzte sich unter anderem gegen „Frankenstein“, „Ein einfacher Unfall“ und „Sentimental Value“ durch. Der Shakespeare-Film wurde bei den Golden Globes mit dem Preis für das beste Drama ausgezeichnet. Das Familiendrama der Regisseurin Chloé Zhao war mit sechs Nominierungen ins Rennen gegangen. Hauptdarstellerin Jessie Buckley erhielt für ihre Darstellung von Shakespeares Frau den Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Drama.
Die Australierin Rose Byrne setzte in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie“ mit ihrer Darstellung einer Frau, deren Leben aus den Fugen gerät, in der Tragikomödie „If I Had Legs I’d Kick You“ gegen ihre Konkurrentinnen durch. Der US-Schauspieler Timothée Chalamet wurde für seine Rolle in dem Film „Marty Supreme“ ausgezeichnet, in dem er als ambitionierter Tischtennisspieler in den 1950er-Jahren brilliert.
Der Regisseur des Films, Paul Thomas Anderson, gewann dagegen den Golden Globe für die beste Regie. Der ebenfalls nominierte iranische Regisseur Jafar Panahi ging dagegen leer aus, in seinem Film „Ein einfacher Unfall“ geht es um das Leben von einstigen politischen Gefangenen im Iran.
Zuvor waren als beste Nebendarsteller die US-Schauspielerin Teyana Taylor für ihre Rolle in „One Battle After Another“ sowie der schwedische Schauspieler Stellan Skarsgård für seine Darstellung eines von seinen Töchtern entfremdeten Regisseurs in dem norwegischen Familiendrama „Sentimental Value“ ausgezeichnet worden.
Das Drama „In die Sonne schauen“ der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hatte es nicht auf die Nominiertenliste geschafft. Der Film um vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben, ist Deutschlands Kandidat für die 98. Oscar-Verleihung im März.
Deutsche Hoffnungen wurden bei den Golden Globes diesmal enttäuscht. Chancen hatten Filmkomponist Hans Zimmer mit seiner Musik für den Rennsportfilm „F1“ und der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter mit seiner Untermalung des Dramas „Hamnet“. Doch der Globe für die beste Filmmusik ging an den Schweden Ludwig Göransson für den Soundtrack des Films „Blood & Sinners“.
Hier die wichtigsten Gewinner im Überblick: