
Sarah Engels und „The Voice“-Gewinnerin dabei
Diese Acts wollen Deutschland beim ESC 2026 vertreten
15.01.2026 – 18:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Vom 12. bis 16. Mai soll der Eurovision Song Contest in Wien ausgetragen werden. Nun wurden die möglichen deutschen Teilnehmer enthüllt.
Der Countdown für den deutschen ESC-Vorentscheid 2026 läuft. Auf dem offiziellen Instagram-Profil des ESC wurden jetzt die Namen aller neun Kandidaten enthüllt, die am 28. Februar in einer mehrstündigen ARD-Show um das Ticket für den Eurovision Song Contest in Wien kämpfen werden.
Mit dabei ist unter anderem Sarah Engels, die mit ihrem Song „Fire“ antreten wird. Sie hatte das im Netz bereits angedeutet und auf Instagram von der „größten Chance ihrer Karriere“ gesprochen..
Der SWR, der seit diesem Jahr federführend für die deutsche ESC-Teilnahme verantwortlich ist, schickt neben der bekannten Sängerin auch mehrere Newcomer ins Rennen. Darunter befinden sich wavvyboi mit „black glitter“, BELA mit „Herz“ sowie die Bands Ragazzki und Dreamboys The Band.
Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch Laura Nahr mit „Wonderland“, Molly Sue mit „Optimist“, Myle mit „A OK“ und Malou Lovis mit „when i’m with you“. Letztere gewann 2023 bei „The Voice of Germany“ im Team von Tom und Bill Kaulitz. Moderiert wird die Entscheidungsshow von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger.
Nur einer der neun Kandidaten kann Deutschland beim Finale des Eurovision Song Contest am 16. Mai in Wien vertreten. Der ESC findet 2026 in der österreichischen Hauptstadt statt, nachdem der österreichische Countertenor Johannes „JJ“ Pietsch im vergangenen Jahr den Wettbewerb in Basel mit seinem Song „Wasted Love“ gewonnen hatte. Der 24-Jährige sicherte damit seinem Heimatland das Recht, den nächsten Wettbewerb auszurichten.
Schon vorab sorgte der ESC allerdings für Aufruhr. Mehrere Länder sagten ihre Teilnahme ab, darunter Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island. Der Grund war die Entscheidung der EBU, dass Israel weiterhin an dem Wettbewerb teilnehmen darf – trotz der internationalen Kritik und der Lage im Gazastreifen.