Aktuelles Ranking

Das sind die besten deutschen Süßspeisen


11.10.2026 – 12:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Ofenschlupfer mit Apfel und Zimt: Ein beliebter Nachtisch, der nicht auf Platz 1 landet. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Michael Weber/imago)

Deutsche Desserts haben es in sich – von Brotpudding bis zur Herrencreme. Kennen Sie die beliebtesten?

Rote Grütze, Bayerische Creme oder doch etwas ganz anderes? Ein Ranking des Onlineportals „TasteAtlas“ nennt die besten deutschen Süßspeisen. Platz 1 dürfte viele überraschen.

Info

Für das Ranking konnten die Leser des „TasteAtlas“ abstimmen. Wie viele Stimmen für das beste deutsche Dessert zusammengekommen sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Es wurden nur Stimmen gewertet, die das Bewertungssystem als sachkundig anerkennt. Die Macher des „TasteAtlas“ betonen, dass sie mit dem Ranking die Bekanntheit ausgezeichneter lokaler Lebensmittel fördern wollen.

Platz 1

Auf Platz 1 landet Grießbrei. Der Pudding auf Grießbasis konnte die Nutzer am meisten überzeugen. Besonders, wenn er mit Vanille oder Zimt verfeinert wird. Idealerweise wird Grießbrei in einer flachen Schale serviert und mit möglichst vielen Früchten garniert.

Das Portal weist darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein ausschließlich deutsches Gericht handelt. Grießbrei wird auch in Österreich, Ungarn, Kroatien, der Slowakei sowie in der Tschechischen Republik zubereitet.

Platz 2

Platz 2 belegt Ofenschlupfer. Dabei handelt es sich um traditionellen Brotpudding aus Schwaben. Er wird mit Stücken von altbackenem Brot und Äpfeln hergestellt. Auch Milch, Zucker, Eier, Butter, Zimt und Vanillezucker sind enthalten. Die Zutaten werden in eine gefettete Auflaufform gegeben und so lange gebacken, bis die obere Schicht leicht gebräunt und knusprig ist. Je nach Region sind auch Mandeln oder Rosinen enthalten.

Das Dessert kann mit Sahne oder Vanilleeis garniert werden und wird möglichst warm gegessen.

Platz 3

Kirschenmichel: Heiß serviert, schmeckt er auch als süße Hauptspeise. (Quelle: NGV mbH)

Auf Platz 3 landet ein weiterer Brotpudding: der Kirschenmichel. Das süddeutsche Dessert enthält typischerweise Süßkirschen, Zimt, Nelken, Kirschlikör und Vanille. Das Portal beschreibt das Dessert als „saftig und süß“, das sowohl warm als auch gekühlt gegessen werden kann. Wer mag, kann es mit Vanillepudding, Schlagsahne oder Eis servieren.

Platz 4

Der traditionelle Frankfurter Pudding belegt den vierten Platz. Die Tester beschreiben ihn als eine Variante des klassischen gedämpften Schokoladenpuddings. Im Gegensatz zu anderen klassischen Schokopuddings ist Brot bei gedämpften Schokopuddings eine Hauptzutat. Dabei kann es sich um altes Brot oder Paniermehl handeln. Diese und die weiteren Zutaten, unter anderem Zucker, Schokolade und Eier, werden in eine Puddingform gegeben, abgedeckt und dann in einem Wasserbad gedämpft.

Platz 5

Herrencreme: Sie besteht aus Vanillepudding mit Sahne und Schokoladenraspeln. (Quelle: aizram18/getty-images-bilder)

Seit den 1950er-Jahren ist dieses Dessert beliebt: Herrencreme. Laut dem „TasteAtlas“ handelt es sich um ein einfaches deutsches Dessert aus Vanillepudding, Schlagsahne und bittersüßer Schokolade. Da es mit Whiskey, Rum oder Cognac aromatisiert wird, ist es für Kinder nicht geeignet. Das Portal beschreibt das Dessert als „typisch süße Nach-dem-Mittagessen-Nascherei“.

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