„Eingeschlagen wie nichts Gutes“

Er ist der berühmte Mann von Annette Frier


Aktualisiert am 21.05.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 3 Min.

Annette Frier: Sie ist seit 2002 verheiratet. (Quelle: IMAGO / Stephan Wallocha)

Seit mehr als 20 Jahren ist Annette Frier verheiratet. Kennengelernt hat sie ihren Mann am Set einer bekannten RTL-Serie.

Annette Frier gehört zu den beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands. Ob in Comedyformaten wie „Switch“, in der Erfolgsserie „Danni Lowinski“ oder in Produktionen wie „Merz gegen Merz“ und „Ella Schön“ – sie ist aus dem deutschen Fernsehen kaum wegzudenken. Privat hält sich die 52-Jährige eher bedeckt. Doch seit Jahrzehnten führt sie eine Beziehung mit einem Mann aus derselben Branche: mit Drehbuchautor Johannes Wünsche.

Kennengelernt haben sich Annette Frier und Johannes Wünsche 1999 bei den Dreharbeiten zur RTL-Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“. Sie war damals 25 Jahre alt und bereits regelmäßig im Fernsehen zu sehen. Johannes Wünsche arbeitete zu dieser Zeit schon als Drehbuchautor und Regisseur im Film- und Fernsehgeschäft – so eben auch für 33 Folgen von „Hinter Gittern“.

„Ich hab gedacht, was ist denn jetzt los?“

Aus der beruflichen Begegnung wurde eine Beziehung. „Es hat auf jeden Fall eingeschlagen wie nichts Gutes. Ich hab gedacht, was ist denn jetzt los?“, sagte Frier über das Verlieben in ihn 2025 zu RTL. Am 30. August 2002 heiratete das Paar. Auf große öffentliche Liebesinszenierungen verzichten die beiden, sie halten ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Einige gemeinsame Auftritte, etwa auf dem roten Teppich, gab es aber schon.

Johannes Wünsche und Annette Frier: Hier zeigten sie sich 2019 bei der Verleihung der Goldenen Kamera in Berlin. (Quelle: IMAGO / POP-EYE)

2008 wurden die beiden Eltern von Zwillingen. Über ihre Ehe spricht Annette Frier gelegentlich. In einem Interview mit „Bunte“ sagte sie 2025 auf die Frage nach ihrem Rezept, um Romantik aufrechtzuerhalten, dass sie keines habe. Und: „Ich glaube aber, dass man sich bewusst machen muss, dass man nie fertig ist mit einer Beziehung. Man kann nicht sagen, wir hatten DAS klärende Gespräch – fertig. Am nächsten Morgen geht es weiter. Es geht immer ums Jetzt und um Aufmerksamkeit und sich dessen als Paar bewusst zu sein.“ In ihren Augen sei es wichtig, sich „auch für den Partner Zeit“ zu nehmen“, so Frier. „Ach so, und Freunde sein – auch sehr wichtig.“

„Ich bin für mein Glück zuständig“

Eine Freundschaft in der Ehe sehe sie als „die Grundvoraussetzung“ an, sagte sie. Denn: „Dann kann man sich immer wieder ineinander verlieben.“ Regelmäßig habe Frier auch Datenights mit ihrem Mann. Sie betonte aber auch 2024 in einem Interview mit der „teleschau“: „Ich mache mein Glück nicht von meinem Mann abhängig. Ich bin für mein Glück zuständig, und er ist für sein Glück zuständig. Für das Glück unserer Kinder sind wir bis zu einem gewissen Punkt gemeinsam zuständig.“

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