Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen

Seit sieben Jahren verschwunden

Rebecca Reusch: Das ist der Stand der Ermittlungen


17.02.2026 – 12:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Die vielen Gesichter der Rebecca Reusch: Das wohl bekannteste Bild (Mitte) ist ein von ihr bearbeitetes Selfie, das von den Eltern zur Fahndung herausgegeben wurde. (Quelle: Instagram/Facebook/t-online)

Am 18. Februar 2019 verschwindet Rebecca Reusch in Berlin. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Das ist der aktuelle Stand der Ermittlungen.

Fast sieben Jahre sind vergangen, seit eine Berliner Schülerin verschwunden ist: Bis heute hat der Fall für umfassende Ermittlungen und viele Spekulationen gesorgt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus – und hat den Schwager der verschwundenen Rebecca Reusch im Fokus.

Zuletzt durchsuchten Beamte einer Mordkommission mehrere Grundstücke in Brandenburg. Doch wie ist der aktuelle Stand der Ermittlungen? Die Berliner Staatsanwaltschaft hält sich mit Informationen zurück. Michael Petzold, stellvertretender Pressesprecher, teilte auf Anfrage mit: „Zum Schutz der Ermittlungen kann diesbezüglich keine Auskunft erteilt werden“.

Fest steht: Am 18. Februar 2019 hat Rebecca bei ihrer Schwester und deren Mann übernachtet. Gegen 7 Uhr morgens verlässt ihre Schwester das Haus, Rebecca und der Schwager bleiben zurück. Was dann genau passiert, ist bis heute unklar. Die Ermittler vermuten heute, dass die 15-Jährige das Haus ihrer Schwester nicht lebend verlassen hat.

Darauf könnten auch die Daten ihres Handys schließen. Ihr letzter Standort war in dem Haus. Früh gerät der Schwager in den Fokus der Polizei. Kameras erfassten sein Auto auf der Autobahn zwischen Berlin und Polen. Er wird vorläufig festgenommen, aber nach kurzer Zeit wieder entlassen. Es folgen weiträumige Durchsuchungen in den angrenzenden Waldgebieten – ohne Erfolg.

Zwei Wochen später wird der Schwager erneut festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Laut „Bild“ sollen die Ermittler Faserspuren und Haare von Rebecca im Auto gefunden haben. Zudem soll es Unstimmigkeiten mit der Schilderung des Tages gegeben haben. Die Beweise erhärten sich aber nicht – der Verdächtige muss erneut freigelassen werden.

Die Mordkommission ermittelt weiter, geht Hinweisen nach und verfolgt Spuren. Im Oktober 2025 gibt es neue Entwicklungen im Fall: Die Ermittler durchsuchen mehrere Grundstücke im brandenburgischen Tauche (Oder-Spree). Darunter ist das Haus der Großeltern des Schwagers. Es habe Anhaltspunkte gegeben, dass der Schwager die Leiche der Schülerin zumindest für eine gewisse Zeit auf das Grundstück gebracht hatte.

Aktie.
Die mobile Version verlassen