Paralympische Winterspiele

Maskottchen-Entführung: Neues Outfit für Emu

10.03.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Paralympics finden vom 6. bis 15. März statt. Nun hat es eine humorvolle Entührung gegeben. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Matthias Trinkl/imago)

Bruce, das Maskottchen des australischen Teams, verschwand in Cortina kurzfristig. Nach einer humorvollen Lösegeldforderung tauchte er anders gekleidet wieder auf.

Das australische Maskottchen Bruce, ein einbeiniger Emu aus Messing, ist im Paralympics-Dorf in Cortina entführt worden. Nach einer humorvollen Lösegeldforderung kehrte Bruce am Dienstagmorgen in neuer Kleidung zurück, während die Suche auch internationale Beteiligung fand.

Der etwa 1,65 Meter große Emu verschwand am Sonntagabend vor dem Team-Quartier. Die Lösegeldforderung versicherte, dass Bruce „in Sicherheit und bestens versorgt“ sei und bald zurückkehren werde, wie das Team in einer Mitteilung weitergab.

Am Dienstagmorgen stand Bruce tatsächlich wieder vor den australischen Hütten, dieses Mal in einem dunklen Hoodie und mit einem Schal am Bein. Die Suche nach dem Maskottchen hatte zuvor mehrere Nationen mobilisiert. Das slowakische Curling-Team beteiligte sich intensiv und versprach, bei der Suche „keinen Stein auf dem anderen“ zu lassen.

Das Entführen von Maskottchen ist bei den Paralympics nicht neu. Bei den Spielen im Jahr 2000 in Sydney sollen die Australier den kanadischen Elch entführt haben. Bruce selbst wurde bereits bei den Paralympics 2024 in Paris entführt, wie Ben Troy, Chef de Mission bei den Australiern, erklärte. „Er hat viel durchgemacht“, sagte Troy, „am Ende ist die Geschichte aber immer gut ausgegangen.“

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