
Für rund fünfeinhalb Millionen Muslime in Deutschland beginnt um den 18. Februar der Ramadan, die mehrwöchige Fastenzeit. Wann genau der muslimische Fastenmonat startet, richtet sich traditionell nach dem Erscheinen der Neumondsichel. Je nach Region kann es deshalb zu kleinen Abweichungen kommen.
Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime tagsüber bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken, außerdem auf Rauchen und sexuelle Aktivitäten. Am Abend kommen viele Familien und Freunde zusammen, um gemeinsam das Fasten zu brechen. Auf den Ramadan folgt das Fest des Fastenbrechens, auch bekannt als Zuckerfest.
Auch bei den Christen beginnt die Fastenzeit, vorher wird aber gefeiert – zumindest in den jecken Teilen der Bundesrepublik. Von Köln und Düsseldorf bis Mainz, von Schwaben bis Franken steuern Karneval, Fastnacht oder Fasching auf ihren Höhepunkt zu. Die Hochfeiertage der Narren stehen Mitte des Monats mit Weiberfastnacht (12. Februar) und Rosenmontag (16. Februar) an, bevor die närrische Zeit mit dem Aschermittwoch am 18. Februar endet.
Dieser Tag markiert den Beginn der 40-tägigen christlichen Fastenzeit vor Ostern, einer Zeit der Besinnung und inneren Einkehr, die an das Fasten Jesu in der Wüste erinnert. Gläubige im Alter zwischen 14 und 60 Jahren sind aufgerufen, in dieser Zeit Verzicht zu üben. Die meisten Menschen wollen dabei Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch weglassen, aber auch eine digitale Auszeit können sich viele vorstellen.
In Großbritannien ist für die Einreise schon seit April 2025 eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) vorgeschrieben. Neu ist: Ab dem 25. Februar 2026 dürfen Fluggesellschaften Passagiere ohne gültige ETA nicht mehr an Bord lassen.
Der Reiseversicherer Ergo empfiehlt, die ETA spätestens 72 Stunden vor dem Abflug über das Portal der britischen Regierung zu beantragen. Die Genehmigung kostet 16 Pfund (rund 19 Euro) und sollte – digital oder ausgedruckt – mitgeführt werden. Sie ist zwei Jahre lang gültig und kann in dieser Zeit für beliebig viele Reisen genutzt werden. Was sich sonst noch 2026 für Reisende ändert, lesen Sie hier.