das ändert sich für iPhone-Besitzer

Apple fixt Sicherheitslücken

iOS 26.3 ist da – das ändert sich für iPhone-Besitzer


12.02.2026 – 11:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Update auf iOS 26.3 ist für alle Anwender verfügbar. (Quelle: IMAGO / Andre M. Chang)

Apple hat ein neues Update für seine iPhones veröffentlicht. Mit iOS 26.3 kommen zwar nur kleine Verbesserungen, aber wichtige Fixes. Alle Details.

Apple hat in der vergangenen Nacht iOS 26.3 für iPhones freigeschaltet. Nutzer können die Version über die Funktion „Softwareupdate“ in den iPhone-Einstellungen herunterladen. Mit der Aktualisierung bringt Apple vor allem zahlreiche Sicherheitsverbesserungen und Fehlerbehebungen.

Auf einer Support-Seite listet Apple Dutzende behobene Schwachstellen auf, die verschiedene Systembereiche betreffen. Bei manchen Lücken war es unter bestimmten Umständen möglich, dass Angreifer auf einem fremden Gerät sensible Informationen hätten einsehen können.

Andere Schwachstellen erlaubten es, dass Fremde sich Adminrechte verschaffen und Systemabstürze verursachen konnten. Darum sollten Nutzer das Update so schnell wie möglich installieren.

Neu ist unter iOS 26.3 eine Funktion, die auf Vorgaben der Europäischen Union zurückgeht: Der Wechsel zwischen iOS und Android wird vereinfacht. In den iPhone-Einstellungen unter „Allgemein“ und „iPhone übertragen/zurücksetzen“ befindet sich jetzt die Option „Auf Android übertragen“.

Wie geht das? Nutzer können bei einem Gerätewechsel ihr neues Android-Smartphone neben das iPhone legen, um etwa Fotos, Nachrichten, Apps und Telefonnummern zu übertragen. Die gleiche Funktion bietet auch Google auf seinen Geräten an, um Daten von Android auf iOS zu übertragen.

Eine weitere Neuerung in iOS 26.3 ist die Funktion „Limit Precise Location“. Auf Deutsch: „Genaue Standorte einschränken“. Die Funktion erlaubt es, den eigenen Standort gegenüber Mobilfunkanbietern gezielt zu verschleiern. Statt einer genauen Adresse werde etwa nur die Gegend bestimmt, in der sich ein Nutzer aufhält.

Die Funktion betrifft nur die Standortdaten, die Mobilfunknetzen zur Verfügung stehen. Das heißt, mit Apps geteilte Daten von Ortungsdiensten bleiben von der Einstellung unberührt. Auch auf die Genauigkeit der Standortdaten, die während eines Notrufs an die Rettungskräfte übermittelt werden, hat die Funktion keinen Einfluss.

„Genaue Standorte einschränken“ lässt sich in iOS 26.3 in den iPhone-Einstellungen unter den Mobilfunk-Optionen aktivieren. Bei der Nutzung mehrerer Telefonnummern kann die Funktion für jede Rufnummer einzeln ein- oder ausgeschaltet werden.

Es gibt allerdings Einschränkungen. Die Funktion ist nur bei Geräten mit den Apple-eigenen Modem-Chips C1X und C1 verfügbar. Das betrifft die Geräte iPhone Air, iPhone 16e oder iPad Pro (M5) Wi-Fi + Cellular. Zudem unterstützt eine Einschränkung der Standortdaten in Deutschland bislang nur die Telekom.

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