Dacia Duster Hybrid im Test: Preis und Fahrgefühl

Vor dem Fahrer befindet sich ein digitales Kombiinstrument, das drei verschiedene Anzeigemodi hat und auf Wunsch zusätzliche Informationen rund um Navigation, Verbrauch und den Modus des Hybridantriebs bereithält. Das große Zentraldisplay ist ordentlich gegliedert, wichtige Funktionen lassen sich einfach finden. Ein integriertes Navi gibt es in der klassischen Form nicht, dafür ist die Online-App „Here we go“ vorinstalliert, die zum Start ein paar Gedenksekündchen benötigt.

Im Fond gibt es drei Sitzplätze für die Fondpassagiere und zwei (ab Ausstattung „Expression“ erhältliche) USB-C-Ladebuchsen für Smartphones, Tablets und andere digitale Reisebegleiter. Nettes Gimmick sind die sogenannten „YouClip“-Halterungen überall im Auto. Das sind kleine Knubbel, an denen sich Smartphone-Halterungen, Lampen, zusätzliche Getränkehalter oder andere Teile aus dem Zubehörshop anbringen lassen.

In der Ausstattung „Extreme“ gibt es Sitzbezüge, die Dacia als besonders pflegeleicht anpreist. Leicht abwischbar sind sie, versprühen aber auch den Charme eines Neopren-Taucheranzugs, wie ein Freund spöttisch anmerkte.

Auffällig ist die sehr hoch gezogene Fensterlinie, die den Duster in Kombination mit der kleinen Heckscheibe nicht zum Paradebeispiel für Übersichtlichkeit macht. Damit ist er allerdings in der Riege der modernen Autos nicht allein; Parkpiepser (im „City“-Paket auch für vorn und die Seite) und Rückfahrkamera machen ihn aber gut rangierbar.

Der Testwagen fuhr in der auf rustikal getrimmten Top-Ausstattung „Extreme“ vor, zum gleichen Preis gibt es noch die komfortorientiertere Top-Linie „Journey“. Hier ist fast alles Wichtige an Bord. Was mir persönlich im Testwagen angesichts niedriger Temperaturen fehlte, waren beheizbare Sitze: Sie kosten 250 Euro extra, für das Winter-Paket mit zusätzlich beheizbarem Lenkrad und beheizbarer Scheibe sind 500 Euro fällig.

Müdigkeitswarner, Spurhalteassistent, Lichtautomatik und Tempomat samt Begrenzer sind schon in der Basisvariante enthalten. Und natürlich auch der obligatorische Tempowarner (hier mein Kommentar dazu) mit Schildererkennung, der eine Überschreitung des Limits mit einem Piepsen quittiert. Der Duster macht es dem Fahrer leicht, das Generve abzuschalten: Unerwünschte, penetrant piepsende Assistenten lassen sich abspeichern und nach dem Motorstart mit zweimaligem Druck auf eine Taste neben dem Lenkrad ruckzuck deaktivieren.

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