„Virtuelle Vergewaltigung“
Collien Fernandes machte Andeutungen im „Kölner Treff“
Aktualisiert am 20.03.2026 – 10:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Collien Fernandes hat bereits im „Kölner Treff“ über die „virtuelle Vergewaltigung“ gesprochen, die sie ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vorwirft. Bei einer Frage ist sie ausgewichen.
Im „Kölner Treff“ sagte Fernandes schon in der Sendung vom 13. März: „Ich war mit jemandem essen, der mir eine vermeintliche Konversation mit mir gezeigt hat. Darüber habe ich erst mitbekommen, dass sich jemand seit Jahren über Social Media unter meinem Namen angemeldet hat.“ Da sie lange nicht auf Social Media gewesen sei, habe sie das zunächst nicht mitbekommen.
„Es wurde dann immer flirtiver und ging in Telefonsex über. Es wurden Nacktfotos verschickt und Videos, die zeigen sollen, wie ich mich beim Sex gefilmt habe. Diese Konversationen gab es offenbar mit mehreren Männern.“ Die Personen seien aus ihrem privaten und beruflichen Umfeld gewesen. „Als ich das dann gesehen habe, war das total heftig für mich.“
Im Gespräch mit Moderator Micky Beisenherz macht Fernandes auch schon erste Andeutungen darüber, dass sie eine Vermutung zu dem oder den Tätern hat: „Ich habe ein wenig mehr darüber mitbekommen. Und desto mehr ich darüber mitbekommen, desto krasser finde ich das, weil diese Profile eben schon wahnsinnig glaubwürdig waren. Das macht es noch einmal schlimmer.“
Moderatorin Rebecca Mir, die ebenfalls zu Gast war, fragt Fernandes dann: „Hast du herausgefunden, wer das war?“. Fernandes seufzt und nickt ihr nur zu. Auf die Frage, ob sie rechtlich dagegen vorgegangen sei, sagt sie: „Das ist ein schwieriges Thema gerade.“ Sie betont, dass sie auch aufgrund dessen für eine Identifizierungspflicht im Internet sei und es in Deutschland Gesetzeslücken vor allem im Bereich von Deep Fakes gebe.
