„Es ist so verstörend“

Joko Winterscheidt äußert sich zu Vorwürfen gegen Christian Ulmen


20.03.2026 – 15:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Joko Winterscheidt: Er ist eine feste Größe in der deutschen Fernsehlandschaft. (Quelle: Gerald Matzka/getty-images-bilder)

Collien Fernandes erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex Christian Ulmen. Sein langjähriger Kollege Joko Winterscheidt steht der Schauspielerin bei.

Collien Fernandes zeigte einem „Spiegel“-Bericht zufolge ihren Ex Christian Ulmen wegen „virtueller Vergewaltigung“ an. Sie wirft ihm demnach Anmaßung des Personenstands, öffentliche Beleidigung, Offenlegung von Geheimnissen, wiederholte Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwere Bedrohung vor.

In einem Instagram-Post geht sie noch näher darauf ein. Sie berichtet von Fake-Profilen, mit denen ihr Ex angeblich gefälschte pornografische Fotos und Videos von ihr verschickt haben soll. Außerdem soll er mit KI-generierter Stimme in ihrem Namen Telefonsex gehabt haben. Über zehn Jahre hinweg soll das passiert sein.

Neben zahlreichen Promi-Kollegen, die sich mit Fernandes solidarisiert haben, meldete sich nun auch Joko Winterscheidt. Er teilte ihren Instagram-Beitrag in seiner Story und schrieb: „Es ist so verstörend zu lesen, was dir angetan wurde, dass mir ehrlich gesagt die Worte fehlen. Ich kann nicht mal erahnen, wie es sich für dich anfühlen muss, aber ich finde es soooo stark von dir, dass du es öffentlich machst. Wünsche dir alle Kraft dieser Welt.“

Winterscheidt stand mit Christian Ulmen unter anderem für „jerks.“ vor der Kamera. Außerdem bewegen sich beide im gleichen Comedy-Kosmos von ProSieben und kennen sich seit vielen Jahren.

Laut dem „Spiegel“-Bericht hat Collien Fernandes für ihre Schilderungen eine eidesstattliche Versicherung vorgelegt. Dies bedeutet, dass sie sich strafbar macht, sollten sich ihre Äußerungen als unwahr herausstellen.

t-online hat Christian Ulmen sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe um eine Stellungnahme gebeten. Diese blieb unbeantwortet. Stattdessen erhielt t-online zwei verschiedene Anwaltsschreiben, in denen bei etwaiger Berichterstattung juristische Schritte angedroht wurden. Derweil bestätigte das Bezirksgericht in Palma die Ermittlungen auf Anfrage von t-online. „Das Verfahren ist noch im Gange“, sagte Gerichtssprecherin Agnès Antich Andreu, die Ermittlungen befänden sich „in einer sehr frühen Phase“. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

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