Claudia Effenberg „hätte Stefan gerne eine reingehauen“

Sie selbst äußern sich öffentlich kaum zu politischen Themen. Warum?

Weil ich weiß, wie viel Gegenwind man bekommt. Ich diskutiere viel mit meinem Mann, auch über Politik. Aber in der Öffentlichkeit halte ich mich zurück. Ich bin eine, die sagt, was sie denkt – aber man sollte nicht zu allem seinen Senf dazugeben.

Wenn Sie auf das Abenteuer Dschungel zurückblicken: Was war das Schlimmste?

Ganz klar die Tiere in der Nacht. Blutegel, riesige, cremefarbene Vogelspinnen! Ich habe nachts meine Hose in die Socken gestopft, weil ich Angst hatte, dass mir etwas hereinkriecht. Und das Essen … Känguruschwanz, Bisonratte – ohne Salz, ohne Gewürze. Unvergesslich – im negativen Sinne.



Ich habe ein bisschen Angst, dass Simone Ballack im Camp irgendwann die Geduld verliert.


claudia effenberg


Was hätten Sie rückblickend anders gemacht?

Ich hätte sagen sollen, dass ich Vegetarierin bin! Die Veganer im Camp haben viel besseres Essen bekommen. Aber die Formulare zum Ausfüllen kamen weit vor dem Sendungsbeginn. Wir mussten alle möglichen Fragen beantworten und bei der Frage danach, was ich esse oder nicht, habe ich einfach offen gesagt: ‚Ich esse alles.‘

Am 23. Januar startet die neue Staffel des Dschungelcamps. Wer sind Ihre Favoriten?

Ich kenne Simone Ballack und Mirja du Mont gut – Simone ist eine enge Freundin. Unsere Kinder waren früher zusammen im Kindergarten. Dass die beiden mitmachen, freut mich riesig. Ich drücke ihnen ganz fest die Daumen.

Was trauen Sie Simone Ballack im Camp zu?

Simone ist eine unfassbar starke Frau. Was sie erlebt hat – den Verlust ihres Sohnes etwa – hat sie geprägt. Ich bewundere sie sehr. Aber ich muss ehrlich sagen: Ich habe ein bisschen Angst, dass sie im Camp irgendwann die Geduld verliert. Nicht, weil sie nicht tough ist – im Gegenteil. Aber sie hat eine klare Meinung, und ich kann mir vorstellen, dass es da im Lagerfeuerkreis krachen könnte.

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