Circus Krone trauert um Elefantendame Bara – „große Lücke“

„Hinterlässt große Lücke“

Münchner Zirkus trauert um Elefantendame Bara

27.01.2026 – 20:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Jana Lacey-Krone, Direktorin des Circus Krone, streichelt die Elefantenkuh Bara (Archivbild): Sie hat den Zirkus lange begleitet. (Quelle: Matthias Balk/dpa/dpa-bilder)

Die mehr als 50 Jahre alte Elefantendame stirbt unerwartet. Die Zirkusdirektorin trauert um das Tier, das sie als „Teil ihres Lebens“ bezeichnet.

Die Elefantendame Bara des Circus Krone aus München ist tot. Sie sei in einer spanischen Tierresidenz unerwartet gestorben, teilte Zirkusdirektorin Jana Lacey-Krone mit. Das Tier wurde mehr als 50 Jahre alt.

„Bara war für mich ein Teil meines Lebens“, sagte die Zirkusdirektorin. „Sie hat mich über Jahrzehnte begleitet. Ihr Verlust hinterlässt eine große Lücke.“

Der Circus Krone brachte im Jahr 2019 mehrere Elefanten in einen Altersruhesitz in der spanischen Provinz Sevilla. Auch Bara lebte zuletzt dort. Die enge Bindung zwischen der Zirkuschefin und den Tieren sei nie abgerissen, hieß es in einer Mitteilung.

„Jana besuchte Bara und die anderen Elefanten regelmäßig, um sich persönlich von ihrem Wohlergehen zu überzeugen“, teilte der Zirkus weiter mit. Bara habe nicht nur die Geschichte des Circus Krone geprägt, sondern auch die Menschen, die mit ihr arbeiteten und lebten.

„Ihr sanftes Wesen, ihre Würde und ihre stille Präsenz machten sie zu etwas Besonderem – zu einem Tier, das man nicht vergaß, sondern im Herzen behielt.“ Zum Abschied bleibe tiefe Dankbarkeit, teilte der Zirkus mit.

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