Nach Landtagswahl

Özdemir im Aufschwung: Umfrage zur Beliebtheit


Aktualisiert am 17.03.2026 – 18:11 UhrLesedauer: 2 Min.

Cem Özdemir von den Grünen (Archivbild): Nach der Landtagswahl gewinnt der Politiker an Beliebtheit. (Quelle: Bernd Weißbrod/dpa/dpa-bilder)

Grünen-Politiker Cem Özdemir hat nach seinem Triumph bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auch bundesweit Auftrieb. Das zeigen zwei Umfragen.

Nachdem der Grünen-Politiker Cem Özdemir in einer fulminanten Aufholjagd die Landtagswahlen in Baden-Württemberg für sich entscheiden konnte, scheint Özdemir auch landesweit gerade das Momentum hinter sich zu haben. Gleich in zwei Meinungsumfragen zur Beliebtheit von Politikern und Politikerinnen konnte der 60-Jährige erstaunliche Beliebtheitswerte einfahren.

Im INSA-Beliebtheitsranking wurde Özdemir, der nun plant, die Staatskanzlei in Stuttgart von seinem Parteifreund Winfried Kretschmann zu übernehmen, zum ersten Mal abgefragt. Gleich wurde er in der Umfrage zum zweitbeliebtesten Politiker des gesamten Landes gewählt. Verteidigungsminister Pistorius bleibt dabei wie seit Monaten auf dem ersten Platz des Beliebtheitsrankings. CSU-Chef Söder (59) rutscht auf den dritten Platz, gefolgt vom CDU-Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst (50).

Im Politiker-Ranking von RTL und ntv, das das Umfrageinstitut Forsa ermittelt, konnte Özdemir zwar keine Plätze gutmachen, auf seinem dritten Platz hinter Pistorius und Wüst aber ganze acht Beliebtheitspunkte hinzugewinnen. Die Befragten vergeben hier Punkte an verschiedene Politiker vor dem Hintergrund der Frage, bei welchen Politikern sie das Land in guten Händen sehen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) schneidet in beiden Umfragen sehr überschaubar ab. In der INSA-Umfrage belegt er den achtzehnten Platz. Nur Tino Chrupalla (AfD, 50) und CDU-Fraktionsvorsitzender Spahn (45) sind demnach unbeliebter in der Bevölkerung. Im Forsa-Politiker-Ranking belegt er hingegen den achten Platz. Bei der Frage nach der Verantwortung für das Land scheint Merz besser abzuschneiden als bei seinen allgemeinen Beliebtheitswerten. Was in beiden Umfragen gleich ist: Jens Spahn belegt den letzten Platz.

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