CDU-Kandidat bringt Rente ab 70 ins Spiel

Landtagswahl in Baden-Württemberg

CDU-Spitzenkandidat Hagel bringt Rente ab 70 ins Spiel

Aktualisiert am 05.02.2026 – 08:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Manuel Hagel (Archivbild): Der CDU-Mann hält die Rente ab 70 für unausweichlich. (Quelle: Michael Kappeler/dpa/dpa-bilder)

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hält ein Rentenalter von 70 Jahren für langfristig unausweichlich und fordert neue Anreize für längeres Arbeiten.

Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hält einem Zeitungsbericht zufolge die Rente ab 70 für unausweichlich. „Natürlich werden wir aufgrund der steigenden Lebenserwartung irgendwann bis 70 oder länger arbeiten müssen“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Damit meine er nicht die Menschen, die jetzt vor der Rente stünden. „Ich spreche von meiner Generation oder der meiner drei kleinen Kinder. Dass die mal nicht mit 67 in Rente gehen, ist allen klar“, sagte Hagel, der auch CDU-Landeschef ist.

Außerdem sollten Anreize für Mehrarbeit geschaffen werden, etwa indem Überstunden komplett von Steuer- und Sozialabgaben freigestellt würden und die sogenannte Aktivrente auch auf Beamtinnen und Beamte sowie Selbstständige ausgeweitet werde, sagte Hagel.

Die Deutschen arbeiteten rund 200 Stunden weniger als die Schweizerinnen und Schweizer. „Ich werbe dafür, dass wir uns jetzt Dinge zumuten, die wir uns in den vergangenen Jahren nicht zugemutet haben.“

Aktie.
Die mobile Version verlassen