Premiere in München

Was soll das denn? Cathy Hummels legt schrägen Auftritt hin


Aktualisiert am 07.05.2026 – 08:14 UhrLesedauer: 2 Min.

„Do legst di nieda“, wie der Bayer sagt: Cathy Hummels auf dem roten Teppich. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Cathy Hummels legt auf dem roten Teppich einen schrägen Auftritt hin. Was sie mit der ungewöhnlichen Geste sagen wollte, bleibt bislang ihr Geheimnis.

Cathy Hummels war am Mittwoch auf dem roten Teppich zu sehen. Sie zeigte sich in ihrer Heimatstadt München bei der Premiere des Films „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“ im Mathäser Filmpalast. Dabei verblüffte sie die Fotografen mit einem ungewöhnlichen Auftritt: Hummels legte sich kurzerhand auf den Teppich, faltete die Hände vor der Brust und schaute gen Himmel. Das sorgte unter den Anwesenden offenbar für die „ein oder andere hochgezogene Augenbraue“, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Was diese Geste sollte, war bislang von dieser Stelle aus nicht zu klären. Wollte die 38-Jährige selbst für einen Moment in die Rolle des Münchners im Himmel schlüpfen? Bedankte sich Hummels einfach nur bei den Organisatoren der Filmpremiere für die Einladung? Oder handelte es sich tatsächlich um eine Referenz an Albrecht Dürers Studie „Betende Hände“ von 1509? Wir wissen es nicht.

Der Film, den die Influencerin mit ihrem Auftritt beehrte, feierte jedenfalls in der bayerischen Landeshauptstadt seine Welturaufführung. Gedreht hat ihn David Dietl, Sohn des legendären Regisseurs Helmut Dietl. Der 46-Jährige beschäftigt sich in seinem Werk unter anderem mit der Frage, wie der Himmel für jemanden aussehen kann, der sein irdisches Dasein nur in München verbringen durfte.

Der Regisseur tritt damit endgültig in die Fußstapfen seines berühmten Vaters, der mit Münchner Sittengemälden wie „Kir Royal“, „Monaco Franze“ und „Rossini“ Film- und Fernsehgeschichte geschrieben hat. Er starb am 30. März 2015 im Alter von 70 Jahren an einer Krebserkrankung.

Sein Sohn erzählt nun die Geschichte eines Mannes, der den Tod nicht akzeptieren will und keine Lust hat auf das himmlische Paradies – schließlich ist bald wieder Oktoberfest. Er baut damit den gleichnamigen legendären Kurzfilm von 1962 nach der Kurzgeschichte von Ludwig Thoma auf Kinolänge aus. „Ein bayerisches Märchen“ nennt Produzent Max Wiedemann den Film bei der Premiere.

Einen etwas peinlichen Moment gab es später im Filmpalast bei Dietls Danksagung an sein Team und seine Schauspieler. Besonders emotional bedankte sich der Regisseur bei Heiner Lauterbach, den er auf die Bühne bat – der war da aber schon gegangen.

Share.
Die mobile Version verlassen