Castro-Montes überzeigt bei Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05

1. FC Köln

Auf diesem Duo ruhen die Hoffnungen der Kölner


18.01.2026 – 14:04 UhrLesedauer: 3 Min.

Alessio Castro-Montes (Archivbild): Der Fußballspieler stellte beim Spiel am gegen den 1. FSV Mainz 05 sein Können unter Beweis. (Quelle: IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images)

Ragnar Ache hat den 1. FC Köln am Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 mit zwei Toren zum Sieg geführt. Der Matchwinner lobt hinterher insbesondere einen Teamkollegen.

Mit einem halben Jahr Anlaufzeit ist Alessio Castro-Montes nun endgültig beim 1. FC Köln angekommen – und avanciert gemeinsam mit Ragnar Ache zum entscheidenden Faktor. Beim 2:1 (0:1)-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 lieferte der Belgier bereits seinen dritten Assist im zweiten Spiel nach Weihnachten. Für den Sommer-Neuzugang, der in der Hinrunde nach seinem Wechsel von Union Saint-Gilloise kaum mehr als vier Kurzeinsätze sammeln konnte, ist das die späte Belohnung für eine beeindruckende Aufholjagd.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt mehr Chancen bekomme, zu spielen“, sagte Castro-Montes nach dem Spiel. Und der 28-Jährige nutzt seine Chance derzeit konsequent. Schon beim 1. FC Heidenheim stand er in der Startelf, gegen Mainz durfte er erneut von Beginn an ran – und setzte die nächste Duftmarke.

Dass Castro-Montes unter der Woche beim Spiel gegen den FC Bayern München nur auf der Bank saß, hatte dabei nichts mit seiner Leistung zu tun. Trainer Lukas Kwasniok erklärte die Vorsichtsmaßnahme: „Gegen Bayern hatte ich das Gefühl, wenn ich ihn nach langer Zeit ohne Einsätze laufen lasse, wird es gegen Mainz nichts werden.“ Gegen Mainz zahlte sich dieser Plan aus – Castro-Montes wirkte frisch, präsent und spielte seine Qualitäten endlich aus.

Matchwinner wurde aber auch Ragnar Ache. Der Stürmer hatte in den vergangenen Wochen sichtbar mit sich gehadert: Nur sechs Startelf-Einsätze und ein Treffer in der Hinrunde hatten am Selbstvertrauen genagt, zuletzt ließ er in Heidenheim mehrere gute Chancen liegen. Gegen Mainz saß Ache zunächst auf der Bank. Kwasniok entschied sich vorne für Marius Bülter – und begründete das vorab: „Ein drittes Spiel von Beginn an wäre heute vielleicht zu riskant.“

Doch zur zweiten Halbzeit, als der FC gegen die Mainzer mit 0:1 zurücklag, brachte Kwasniok seinen bulligen Neuner – und Ache veränderte das Spiel sofort. Der Angreifer brachte mit seiner Wucht Unruhe in die Reihen der Mainzer, band Gegenspieler und gab dem Kölner Offensivspiel endlich eine klare Zieladresse. Nach nicht einmal einer Viertelstunde belohnte er sich: Castro-Montes flankte punktgenau, Ache köpfte wuchtig über die Unterkante der Latte zum 1:1 ein.

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