„Witzangebot“ aus Dortmund

BVB und 1. FC Köln streiten offenbar wegen DFB-Profi


27.07.2026 – 11:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Saïd El Mala: Der Stürmer gilt als Toptransferziel mehrerer Bundesligisten. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch)

Saïd El Mala steht auf der Transferliste von Borussia Dortmund ganz oben. Das abgegebene Angebot stößt beim 1. FC Köln auf Unverständnis.

Der BVB hat laut Sky ein offizielles Angebot für den Bundesliga-Shootingstar Saïd El Mala abgegeben. Der beim 1. FC Köln unter Vertrag stehende Stürmer soll für knapp 30 Millionen Euro (zusätzlich Bonuszahlungen) zu den Dortmundern wechseln – wenn es nach den Wünschen der Schwarz-Gelben geht.

Auf Seiten der Geißböcke wurde diese Offerte dem Bericht zufolge allerdings als „Witzangebot“ bezeichnet. Grund dafür: Die FC-Bosse verlangen für ihren Topspieler weiterhin 50 Millionen Ablöse. Die Fronten zwischen den beiden Vereinen seien aufgrund dessen zunächst verhärtet.

Der BVB schätzt das abgegebene Angebot als marktgerecht an, da es inklusive möglicher Bonuszahlungen nahezu dem Marktwert El Malas entspreche – dieser liegt laut „transfermarkt.de“ bei 45 Millionen Euro. Doch insbesondere die Bonuszahlungen irritierten die Verantwortlichen beim 1. FC Köln.

Unrealistische Parameter

Die Ablösesumme von 45 Millionen Euro würde nur erreicht, wenn sämtliche Bonuszahlungen fällig würden. Diese seien jedoch an unrealistische Voraussetzungen geknüpft. Ein Parameter soll gewesen sein, dass El Mala für die Auszeichnung des Ballon d’Or nominiert wird. Ebenso müsse der Stürmer zum besten Spieler der anstehenden Bundesliga-Saison gekürt und obendrein auch als Torschützenkönig ausgezeichnet werden, damit die weiteren Millionen vom BVB gezahlt werden.

Kölns Geschäftsführer Sport Thomas Kessler und der Direktor Recruiting und Kaderplanung Tim Steidten wollen sich wohl unter anderem auch aufgrund der Art und Weise der Angebotsabgabe zunächst keine weiteren Vorschläge der Borussia anhören und somit den Spieler auch nicht an den BVB abgeben, heißt es. Ob die Dortmunder trotzdem ein weiteres Angebot abgeben werden, ist noch offen.

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