Dortmunder stürmen an Tabellenspitze
DFB-Profi trifft: BVB ringt auch Stuttgart nieder
Aktualisiert am 19.09.2026 – 20:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Bei Topspiel in Stuttgart läuft alles auf eine Nullnummer hinaus. Dann schlägt der BVB aber doch noch zu – und darf sich über die Tabellenführung freuen.
Borussia Dortmund hat im vierten Saisonspiel in der Bundesliga den vierten Sieg eingefahren. Der BVB setzte sich am Samstagabend mit 1:0 (0:0) beim VfB Stuttgart durch. Den Treffer des Tages erzielte Nationalspieler Maximilian Beier in der 70. Minute.
Durch das Tor des 23-Jährigen steht der BVB erstmals seit 1.212 Tagen an der Tabellenspitze. Letztmals hatte Dortmund nach dem 33. Spieltag der Saison 2022/23 auf Platz eins gelegen. Meister wurde damals bekanntermaßen trotzdem der FC Bayern, die Münchner sind mit zehn Punkten nun erster Verfolger des BVB. Erst zum vierten Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte haben die Dortmunder die ersten vier Saisonspiele gewonnen.
Stuttgart kommt weiter nicht richtig in Fahrt. Aus den ersten vier Spielen holte der VfB lediglich drei Punkte, deutlich zu wenig für die gestiegenen Ansprüche des Champions-League-Teilnehmers.
So lief das Spiel
Nach dem starken Saisonstart war der BVB „mit breiter Brust“ nach Stuttgart gereist, wie Trainer Niko Kovač betonte. Hinzu kamen erfreuliche personelle Nachrichten: Konstantinos Karetsas war nach seinem Kollaps vor rund eineinhalb Wochen zurück im Kader, der Grieche saß zunächst auf der Bank.
Dafür standen Nico Schlotterbeck, Felix Nmecha und Waldemar Anton in der Startelf, also alle BVB-Profis aus dem XXL-Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp, genauso wie WM-Fahrer Beier, der dieses Mal nicht eingeladen wurde. Selbes Bild beim VfB: Finn Jeltsch, Chris Führich, Maximilian Mittelstädt und Josha Vagnoman, allesamt von Klopp berufen, begannen. Genauso wie die nicht berücksichtigten Deniz Undav und Angelo Stiller.
Man wolle „die Jungs wieder ins Schaufenster stellen“, hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß zuvor betont. Viele Gelegenheiten bekamen sie dazu jedoch nicht. Stattdessen sahen die 60.000 Zuschauer in der Stuttgarter Arena eine zerfahrene Anfangsphase – mit dem immer gleichen Bild: Der BVB versuchte es mit hohem Pressing, Stuttgart befreite sich daraus, nutzte aber die Räume dahinter nicht.
