
Zweimaliger Pokalsieger
Erfolgstrainer verliert Bundesliga-Job nach 17 Jahren
24.11.2025 – 17:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Frauen-Handball endet eine Ära: Der Buxtehuder SV hat sich von seinem langjährigen Trainer Dirk Leun getrennt. Der Verein ist miserabel in die Saison gestartet.
Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Dirk Leun getrennt. Der dienstälteste Coach der Frauen-Bundesliga ist nicht mehr für das Team verantwortlich, teilte der Verein am Montag mit.
Die Buxtehuderinnen stehen mit 2:14 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und konnten in dieser Saison noch keinen Sieg verbuchen. Nach nur zwei Unentschieden in sieben Spielen besiegelte die 21:30-Niederlage gegen Zwickau vor einer Woche das Ende der Zusammenarbeit.
Peter Prior, Manager des BSV, würdigt die Verdienste des scheidenden Trainers: „Wir sind Dirk Leun zu großem Dank verpflichtet. Sein Name steht für eine unglaublich erfolgreiche Ära mit dem Gewinn des Challenge-Cups 2010, den Pokalsiegen 2015 und 2017 sowie drei deutschen Vize-Meisterschaften. Nicht zu vergessen sein Engagement im Buxtehuder Jugend- und Nachwuchsbereich.“
Über die genauen Gründe der Trennung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Prior erklärt jedoch: „Natürlich ist dafür nicht nur der Trainer verantwortlich. Aber zuletzt wuchsen bei allen Beteiligten die Zweifel, ob wir gemeinsam die Trendwende schaffen.“
Bereits das vergangene Jahr verlief für den BSV enttäuschend. Das nächste Spiel bestreitet der Verein nach der fünfwöchigen WM-Pause gegen die HSG Bensheim/Auerbach.