Laut Medienbericht

Deutscher Eishockey-Bundestrainer muss offenbar gehen

Aktualisiert am 05.06.2026 – 12:06 UhrLesedauer: 1 Min.

Erst die Enttäuschung bei den Olympischen Spielen, dann das frühe Aus bei der WM: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ein schlechtes Jahr erlebt. Nun folgen wohl Konsequenzen.

Harols Kreis ist laut einem Bericht der „Bild“ nicht mehr Eishockey-Bundestrainer. Der 67-Jährige und der Deutsche Eishockey Bund (DEB) haben sich demnach einvernehmlich getrennt. Eigentlich hätte Kreis noch einen Vertrag bis 2027 gehabt und sollte Deutschland durch die Heim-WM im kommenden Jahr führen. Doch die enttäuschenden Leistungen bei den Olympischen Spielen im Februar und bei der diesjährigen WM haben laut der „Bild“ nun eine frühzeitige Trennung zur Folge.

Die Trennung käme alles andere als überraschend. Kreis stand bereits vor der WM im Mai in der Kritik, da er aus dem talentierten Kader bei den Olympischen Spielen zu wenig herausgeholt hatte. Das verpasste WM-Viertelfinale drei Monate später verschärfte die Lage.

DEB-Sportdirektor Christian Künast vermied vor dem letzten deutschen Spiel ein Bekenntnis zu Kreis. „Darüber brauchen wir noch nicht zu sprechen. Lasst uns erstmal die Analyse machen. Das Turnier ist ja noch nicht mal zu Ende“, sagte Künast nach dem Spiel gegen Großbritannien: „Warum soll ich jetzt was dazu sagen? Das hab ich noch nie gemacht und mach es auch jetzt nicht.“ Im kommenden Jahr steht die Heim-WM in Düsseldorf, Mannheim und auf Schalke an.

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