
Vorsicht geboten ist auch, wenn neben dem Blut im Auswurf weitere Warnzeichen auftreten. Dazu zählen etwa Atemnot/Kurzatmigkeit, Schwächegefühl, Müdigkeit oder Schmerzen in der Brust. Eine Blutung mit starkem Blutverlust kann zudem mit Beschwerden wie Schwindel, Durst, Schweißausbrüchen oder einem erhöhten Puls einhergehen. Wer sehr viel Blut hochhustet und/oder mögliche Warnzeichen bemerkt, sollte in jedem Fall eine Notaufnahme aufsuchen oder den Rettungsdienst alarmieren (112).
Zu den vielen weiteren möglichen Ursachen von blutigem Auswurf zählen etwa eine Lungenentzündung, Tuberkulose, blutverdünnende Medikamente, COPD, krankhafte Erweiterungen der Bronchien (Bronchiektasen) oder Lungenkrebs. Auch können Notfälle wie ein Lungenödem, ein Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie) oder Fremdkörper in den Atemwegen dahinterstecken.
Bei blutigem Auswurf wird der Arzt zunächst die Lunge abhören, die Atmung prüfen und beurteilen, wie hoch der Blutverlust ist.
Je nach vermuteter Ursache können sich weitere Untersuchungen anschließen, wie zum Beispiel: