
Teures Tanken
Hier zahlen Autofahrer Deutschlands höchste Spritpreise
Aktualisiert am 14.11.2025 – 13:09 UhrLesedauer: 2 Min.
Tanken wurde zuletzt wieder deutlich teurer. Und wer in Bremen oder Brandenburg tankt, zahlt derzeit am meisten. Wie Autofahrer dennoch sparen können.
Die Spritpreise in Deutschland sind spürbar gestiegen. Ein Liter Super E10 kostet laut ADAC aktuell im bundesweiten Durchschnitt 1,689 Euro, das sind 1,2 Cent mehr als in der Vorwoche. Diesel verteuerte sich noch stärker: 1,64 Euro pro Liter bedeuten ein Plus von 2,7 Cent. In den vergangenen drei Wochen summierte sich der Anstieg bei Diesel auf 7,5 Cent, bei Super E10 waren es gut drei Cent.
Der ADAC sieht einen Grund im bevorstehenden Winter. Die Heizperiode treibt die Preise. Heizöl und Diesel hängen eng zusammen: Steigen die Heizölpreise, ziehen die Dieselpreise nach.
Doch nicht überall ist das Tanken gleich teuer. Der ADAC hat die Kraftstoffpreise in allen 16 Bundesländern untersucht und dabei deutliche Unterschiede festgestellt. Derzeit müssen Autofahrer in Bremen und Brandenburg die höchsten Preise zahlen.
In Bremen kostet ein Liter Super E10 im Durchschnitt 1,704 Euro, bei Diesel liegt Brandenburg mit 1,681 Euro pro Liter vorn. Die günstigsten Preise werden in Berlin und im Saarland aufgerufen: Super E10 kostet in Berlin 1,642 Euro und Diesel im Saarland 1,605 Euro pro Liter.
Wer die steigenden Spritpreise abfedern möchte, kann mit angepasster Fahrweise und regelmäßiger Fahrzeugpflege viel Geld sparen. Sechs einfache Maßnahmen helfen dabei:
Die Preisdifferenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland beträgt bei Benzin 6,2 Cent und bei Diesel 7,6 Cent pro Liter. Besonders auffällig ist, dass Diesel in Berlin nur noch 0,3 Cent weniger kostet als Super E10, obwohl Diesel steuerlich mit rund 20 Cent pro Liter begünstigt wird. Laut ADAC hängt das nicht nur mit dem Heizöl zusammen, sondern auch mit dem Gewinnstreben der Mineralölkonzerne.
Kurzum: Diesel ist viel zu teuer.











