
Maß-Preise nicht genug?
Brauerpräsident will Eintritt fürs Oktoberfest kassieren
03.02.2026 – 06:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Brisanter Vorstoß aus der Brauerbranche: Der Präsident des Bayerischen Brauerbundes fordert eine grundlegende Änderung. Was er für die Wiesn plant.
Bayerns Bierbrauerpräsident Georg Schneider fordert eine Eintrittsgebühr für das Oktoberfest. „Bei einer Veranstaltung wie dem Oktoberfest sollte man darüber nachdenken, Eintritt zu verlangen“, sagte der Präsident des Bayerischen Brauerbundes der „Augsburger Allgemeinen“.
Hintergrund ist die Frage, ob die steigenden Bierpreise allein ausreichen, um die Kosten der Wiesn zu decken. „Bei Veranstaltungen wie dem Oktoberfest müssen wir darüber nachdenken, ob Bier die Haupt-Kalkulationsgrundlage für alle Kosten sein kann“, so Schneider.
Die Maß kostete 2025 auf dem Oktoberfest zwischen 14,50 und 15,80 Euro. Das waren im Schnitt 3,52 Prozent mehr als 2024, als der Liter noch zwischen 13,60 und 15,30 Euro kostete. Die Stadt München überprüft als Veranstalter des Oktoberfestes, ob die von den Wirten kalkulierten Preise angemessen sind. Wie teuer die Maß in diesem Jahr wird, ist noch nicht bekannt.
„Am Ende müssen wir uns die Frage stellen, ob Bier allein reicht, um eine Veranstaltung wie das Oktoberfest zu finanzieren“, sagte Schneider der Zeitung. Er betonte: „Oktoberfest-Besucher tragen durch ihren Bierkonsum dazu bei, dass die Kosten, die dieses Fest verursacht, finanziell getragen werden können.“ Dazu gehöre etwa der Aufbau der Zelte, aber auch die Bezahlung der Bands oder des Personals.