Kölner Staatsanwaltschaft

Brandanschlag auf die Maus: Ermittlungen eingestellt


06.07.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 1 Min.

Die reparierte Skulptur der Maus vor dem WDR-Vierscheibenhaus: Nach einem Brandanschlag wurden die Ermittlungen eingestellt. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

Video und Öffentlichkeitsfahndung haben bislang keinen Durchbruch im Fall der angezündeten WDR-Maus gebracht. Das Verfahren ist vorerst eingestellt.

Fast ein Jahr nach dem Brandanschlag auf die bekannte Maus-Figur vor dem WDR-Gebäude in Köln gibt es vorerst keine weiteren Ermittlungen mehr. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt, weil der oder die Täter nicht identifiziert werden konnten, wie ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft der Kölner Lokalredaktion von t-online bestätigte. Zuerst berichtete der WDR selbst.

Der Anschlag hatte sich in der Nacht zum 26. Juli 2025 ereignet. Ein Unbekannter hatte versucht, die beliebte Figur vor dem Vierscheibenhaus in Brand zu setzen. Videoaufnahmen hatten gezeigt, dass der Täter rund eine Stunde lang versuchte, die Maus anzuzünden. Nachdem die Figur schließlich Feuer gefangen hatte, flüchtete er auf einem Damenrad.

Anschlag auf die Maus in Köln: Fans betroffen

Die beschädigte Maus löste damals große Betroffenheit bei vielen Fans aus. Zahlreiche Menschen kamen zu der Figur in der Kölner Innenstadt und klebten Pflaster auf die Brandstelle. Etwa einen Monat später kehrte die reparierte Maus wieder an ihren angestammten Platz vor dem WDR-Gebäude zurück.

Auch eine Öffentlichkeitsfahndung brachte offenbar keinen Durchbruch. Ende November hatte die Polizei Fotos eines Verdächtigen veröffentlicht, doch auch daraus ergaben sich demnach keine entscheidenden Hinweise.

Ganz abgeschlossen ist der Fall dennoch nicht zwingend: Das Verfahren werde wieder aufgenommen, sofern sich künftig konkrete Anhaltspunkte auf die Identität des oder der Täter ergeben, hieß es von der Staatsanwaltschaft.

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