WM 2026
Mit Traumtor: Bosnien hofft – und wäre möglicher DFB-Gegner
24.06.2026 – 23:11 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die Mannschaft um Edin Džeko erwischt einen Traumstart in die Partie gegen Katar. Dann wird es plötzlich spannend.
Bosnien und Herzegowina kann weiter auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde bei einer Fußball-Weltmeisterschaft hoffen. Die Mannschaft um Schalke-Torjäger Edin Džeko bezwang Katar zwar nur mit Mühe 3:1 (2:1) – mit nun vier Punkten auf dem Konto stehen die Chancen auf das Weiterkommen als Dritter der Gruppe B nun jedoch gut, für Schlusslicht Katar ist das Turnier hingegen beendet.
| 1 | 3 | 2 | 1 | 0 | 7:3 | +4 | 7 | ||||
| 2 | 3 | 1 | 1 | 1 | 8:3 | +5 | 4 | ||||
| 3 | 3 | 1 | 1 | 1 | 5:6 | -1 | 4 | ||||
| 4 | 3 | 0 | 1 | 2 | 2:10 | -8 | 1 |
Der zukünftige Leverkusener Kerim Alajbegović (29.), Džeko, der das Eigentor von Sultan Al-Brake (34.) erzwang, und Ermin Mahmić (80.) sorgten für den ersten Sieg der Bosnier, die in einem möglichen Sechzehntelfinale auch als deutscher Gegner infrage kämen. Bei der erst zweiten Teilnahme des Landes nach 2014 wäre der Sprung in die K.o.-Phase ein historischer Erfolg für das Team von Trainer Sergej Barbarez.
Für Katar erzielte Hassan Al-Haydos (42.) einen Treffer zum Abschluss. Dennoch muss sich der Wüstenstaat, der sich nach der Gastgeberrolle 2022 erstmals sportlich für die WM qualifiziert hatte, wie vor vier Jahren bereits nach der Gruppenphase aus dem Turnier verabschieden.
So lief das Spiel
Die Bosnier, bei denen Džeko sein 150. Länderspiel bestritt, erwischten einen guten Start und prüften Katars Keeper Mahmud Abunada gleich mehrmals. Doch die Mannschaft von Trainer Julen Lopetegui, die nach dem folgenschweren Foul an Kanadas Ismael Koné unter anderem auf den rotgesperrten Assim Madibo verzichten mussten, stabilisierte sich schnell und verteidigte kompakt.
Bosnien fand keine Lücken und versuchte es vor allem aus der Distanz – Alajbegović auch mit Erfolg. Wenig später ließ Džeko die bosnischen Fans erneut jubeln: Einen Schuss des 40-Jährigen fälschte Al-Brake entscheidend ins eigene Tor ab. Einen eigenen Treffer des Schalker Aufstiegshelden verhinderte kurz darauf der Innenpfosten (38.).
