
Blindgänger bei Köln
A59 nach kontrollierter Sprengung wieder frei
Aktualisiert am 27.01.2026 – 01:00 UhrLesedauer: 1 Min.
Sperrung an der A59: Bei Sondierungsarbeiten wurde eine Bombe entdeckt. Warum Experten 60 Tonnen Sand zum Fundort bringen mussten.
Bombeneinsatz bei Köln: Experten haben am Montag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg an der Autobahn 59 kontrolliert gesprengt. Die A59 war stundenlang in beide Richtungen gesperrt.
Die Bombe war bei Sondierungsarbeiten zwischen den Anschlussstellen Spich und Lind entdeckt worden. Daraufhin wurde die A59 am Montagvormittag in beide Richtungen gesperrt. Am Nachmittag sprengten Experten den Blindgänger kontrolliert, wie die Stadt Köln mitteilte.
Zur Vorbereitung der Detonation hatten Lastwagen rund 60 Tonnen Sand zum Fundort gebracht, der um die Bombe herum verteilt wurde. Die Stadt nannte dies eine „wirkungsdämpfende Maßnahme“.
Anschließend prüften Einsatzkräfte die Fahrbahn auf mögliche Schäden und reinigten die Strecke. Gegen 17 Uhr wurde der Abschnitt in beiden Richtungen wieder für den Verkehr freigegeben, hieß es weiter.
Anwohner waren den Angaben zufolge nicht von der Sperrung betroffen – wohl aber zwei Unternehmen.