In dieser Gemengelage fällt es schwer, von günstigen deutschen Aktien zu sprechen. Vielleicht von günstigeren als bisher. Und wenn der Krieg zeitnah enden sollte, würde der Fokus auf die bisherigen Probleme zurückkehren: Strukturschwächen in Europa, wenig Wachstumsperspektiven in Europa vorwiegend in Deutschland, hoch verschuldete Vereinigte Staaten, die mit Zöllen und Deals versuchen, das Beste für sich herauszuholen und Partner und Gegner gegeneinander ausspielen.

Fazit: Das dicke Ende wird erst noch kommen: Zu den bereits bestehenden Struktur- und Konjunktursorgen werden sich die Nachwehen dieses Krieges gesellen, wann immer er endet. Unternehmen werden ihre Prognosen senken, Lieferketten werden brauchen, bis sie wieder funktionieren, und die alten Probleme sind noch gar nicht vom Tisch. Insofern ist der DAX bestenfalls nicht mehr so teuer wie bisher, aber in meinen Augen nicht günstig.

Share.
Die mobile Version verlassen