2. Bundesliga

Hertha wird Nachspielzeit gegen Bochum zum Verhängnis

Aktualisiert am 14.03.2026 – 22:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Philipp Hofmann (l.) und Márton Dárdai lieferten sich ein umkämpftes Spiel. (Quelle: IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius Rauch/imago)

Hertha BSC und Bochum trennen sich im Zweitliga-Topspiel unentschieden. Den Berlinern wird die 91. Minute zum Verhängnis.

Der nächste Rückschlag für Hertha BSC im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg: Durch das 1:1 gegen den VfL Bochum können die Berliner die Patzer der Konkurrenz nicht nutzen und liegen weiter acht Punkte hinter Rang drei.

Geburtstagskind Dawid Kownacki (45. Minute/Foulelfmeter) hatte die Hausherren in Führung gebracht. Der eingewechselte Leandro Morgalla (90.+1) glich für den VfL, der im Tabellenmittelfeld bleibt, aus. Acht Spieltage stehen noch aus. Die Berliner kassierten hingegen zum wiederholten Mal ein Gegentor in der Nachspielzeit.

Nach einem Abtasten in der Anfangsphase erhöhten die Gastgeber ab Mitte der ersten Halbzeit den Druck und zwangen die Bochumer weit in die eigene Hälfte. Vor allem Josip Brekalo strahlte beim Hauptstadtklub, der ohne seinen gesperrten Kapitän Fabian Reese auflief, Torgefahr aus. Beim VfL fehlte in Mats Pannewig der Siegtorschütze aus der Vorwoche auch wegen einer Gelbsperre.

Als sich die Gäste schon fast in die Halbzeit gerettet hatten, foulte Noah Loosli Kownacki im Strafraum. Der Pole verwandelte an seinem 29. Geburtstag sicher.

Nach dem Wechsel trat der Bundesliga-Absteiger aus Bochum mutiger auf und überquerte zumindest regelmäßig die Mittellinie. Kurz dahinter war aber meist Endstation – eine echte Torchance hatte der VfL bis zur 74. Minute nicht. Dann landete ein Kopfball von Philipp Hofmann knapp neben dem Pfosten.

Die Partie lebte von ihrer Spannung. Herthas Spiel nach vorn existierte quasi nicht mehr – das bestrafte Morgalla kurz vor Spielende.

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