Besser skeptisch bleiben

Aktien-Tipps von Influencern: Bloß nicht blind vertrauen

Aktualisiert am 03.04.2026 – 08:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Bleiben die Erwartungen deutlich hinter der Realität zurück? Insbesondere bei Social Media wird mitunter mit falschen Versprechungen für die Geldanlage gelockt. (Quelle: Christin Klose/-/dpa-tmn/dpa-bilder)

Finanz-Influencer bringen Finanzthemen auf Social Media einem breiten Publikum näher. Verbraucher sollten sich aber nicht ausschließlich auf deren Tipps verlassen. Denn längst nicht alle sind seriös.

Sie sind auf Social Media aktiv und verbreiten vermeintliche Weisheiten zu Aktien oder Kryptowährungen: Sogenannte Finfluencer (Finanz-Influencer) sind aus der digitalen Welt nicht mehr wegzudenken. „Sie machen niedrigschwellig auf Finanzthemen aufmerksam, greifen aktuelle Trends auf und erreichen Zielgruppen, die klassische Verbraucherinformationen, Fachmedien oder Beratungsangebote sonst kaum erreichen würden“, sagt Sally Peters vom Institut für Finanzdienstleistungen (iff) in Hamburg.

Finfluencer fungierten häufig als „Einstieg und Aufmerksamkeitstreiber für Finanzthemen“, so Peters. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich aber nicht allein auf die Tipps von Finfluencern verlassen – denn längst nicht alle sind seriös. Mitunter wird etwa nicht auf Risiken einer bestimmten Geldanlage verwiesen oder es werden unrealistische Renditeerwartungen geschürt.

Damit es nicht zu teuren Fehlentscheidungen kommt, sollte man sich laut Peters vertiefende Informationen von unabhängiger Stelle einholen, zum Beispiel von

Wer eine konkrete Entscheidung treffen möchte, sollte zudem auf regulierte und haftende Beratung zurückgreifen. „Finfluencer können also ein Startpunkt sein, aber sie sollten nicht die alleinige Entscheidungsgrundlage für eine Geldanlage sein“, so Sally Peters.

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