Blizzard bringt 100 Stunden lang Schnee für Großbritannien

Winterschock für Großbritannien

Blizzard bringt 100 Stunden lang Schnee


09.02.2026 – 11:51 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Schneewarnschild warnt vor gefährlicher Winterwitterung (Symbolbild): Großbritannien droht ein Blizzard. (Quelle: Silas Stein/dpa)

Ein arktischer Blizzard droht Großbritannien mit einer außergewöhnlich langen Schneeperiode von über 100 Stunden zu überziehen. Die Wettermodelle prognostizieren ab Mitte Februar regional bis zu 38 Zentimeter Neuschnee.

Großbritannien steht laut aktuellen Wetterprognosen vor einem massiven Wintereinbruch. Langfristprognosen zeigen, dass ab dem 16. Februar deutlich kältere Luftmassen einströmen könnten. Die Modelle lassen eine ungewöhnlich lang anhaltende Kältephase bis zum 20. Februar erwarten – mindestens.

In einigen Modellen fällt in diesem Zeitraum über mehr als 100 Stunden hinweg Schnee – allerdings nicht flächendeckend, sondern je nach Region unterschiedlich. Mehrere Wetterdienste warnen vor einer ernst zu nehmenden winterlichen Lage mit Schnee, Eis und möglichen erheblichen Einschränkungen im Verkehr.

Die Prognosen deuten darauf hin, dass sich die winterlichen Bedingungen regional deutlich unterscheiden könnten. Nach aktuellem Stand würde der Schnee bis zum 17. Februar bis in die Midlands vordringen. Weiter südlich dürfte sich das Wetter dagegen anders entwickeln. Für Südengland erwarten die Modelle eher nassere und mildere Bedingungen, sodass dort Regen statt Schnee überwiegen könnte.

Gerade im britischen Klima entscheiden oft schon geringe Temperaturschwankungen darüber, ob Niederschlag als Regen oder Schnee fällt. Entsprechend unsicher bleibt, wie weit sich die Kälte tatsächlich nach Süden ausbreitet und welche Regionen am stärksten betroffen sein werden.

Das globale Wettermodell GFS rechnet jedoch bereits zum 15. Februar mit einer fast landesweiten Schneedecke über Großbritannien. Stellenweise werden Schneehöhen von mehr als 20 Zentimetern berechnet. Auch das Icon-Wettermodell, mit dem unter anderem der Deutsche Wetterdienst arbeitet, rechnet mit erheblichen Schneehöhen, wie die folgende Grafik zeigt.

Bis zum 23. Februar könnten nach aktuellen Wetterprognosen rund 90 Prozent des Landes von Schnee bedeckt sein – ein Szenario, das selbst für britische Verhältnisse außergewöhnlich wäre. In einigen Teilen des Vereinigten Königreichs könnten bis zu 38 Zentimeter Schnee fallen

Der britische Wetterdienst Met Office weist darauf hin, dass sich kältere Luftmassen für eine gewisse Zeit festsetzen könnten, was die Wahrscheinlichkeit von Schneefall in mehreren Landesteilen erhöht. Gleichzeitig betonen die Meteorologen die Unsicherheiten der langfristigen Vorhersagen.

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