
Bis zu minus 13 Grad möglich
Hunderte amtliche Warnungen: Fast ganz Deutschland ist betroffen
Aktualisiert am 01.02.2026 – 09:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Gefrierender Regen, Glätte und Temperaturen bis zu minus 13 Grad: Das Winterwetter hat Deutschland weiterhin fest im Griff.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Sonntag erneut zahlreiche Warnungen für Hunderte Landkreise und kreisfreie Städte herausgegeben. Besonders der Nordosten und der Nordwesten seien betroffen, heißt es. Nord- und Ostdeutschland stehen demnach immer noch unter dem Einfluss eines Hochs, das über Skandinavien liegt und kalte Festlandsluft in die Regionen steuert.
Im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und im Nordosten Brandenburgs mache sich das am Sonntagvormittag mit Temperaturen bis zu minus 13 Grad bemerkbar. In Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens sowie Hessens führe die kalte Luft in Verbindung mit Niederschlag zu gefrierendem Regen oder Sprühregen, der bis 11 Uhr Glätte mit sich bringen könne, so der DWD.
Auf den Straßen ist deshalb Vorsicht geboten. Nicht notwendige Aufenthalte im Freien sollten vermieden werden, heißt es weiter. Gleichzeitig sollten Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten den Bedingungen anpassen.
In der Nacht zum Montag falle der gefrierende Sprühregen dann nicht nur im Nordwesten, sondern verlagere sich auch in den Südwesten. Autofahrer sollten auch hier mit Bedacht fahren.
Mit dem Beginn des Februars nähert sich Deutschland dem Frühling – in puncto Temperaturen macht sich das aber bislang nicht bemerkbar. Am Sonntagmorgen gibt es dem DWD zufolge vielfach leichten Frost bis minus 5 Grad. Im Osten und an den Alpen können die Temperaturen aber auch auf bis zu minus 9 Grad fallen. Der Frost halte sich im Tagesverlauf. Betroffen seien davon der Nordosten und die Regionen östlich einer Linie zwischen Emsland und Vogtland, erklären die Wetterexperten.
Ganz anders ist die Lage dagegen im Westen und Südwesten: Das Wetter in diesen Teilen Deutschlands profitiert laut DWD am Wochenende von atlantischen Tiefausläufern, die auch schon am Samstag mildere Meeresluft mit sich gebracht haben. Als Folge bleibe es dort auch am Sonntag in den tiefen Lagen frostfrei, so die Meteorologen. Einzig in Regionen mit hartnäckigen Nebelbänken sei lokal leichter Dauerfrost möglich.