Zeugensuche in Hamburg

Biker rast mit 230 km/h vor Polizei davon – Crash mit Streifenwagen

30.09.2026 – 18:05 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizist mit Weste (Symbolfoto): Die Beamten suchen Zeugen. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)

Ein Motorradfahrer flüchtet in Hamburg vor der Polizei. Die Verfolgungsfahrt endet abrupt an einer Autobahnauffahrt.

Ein Motorradfahrer hat sich am Dienstagabend in Hamburg einer Polizeikontrolle entzogen und ist nach einer Verfolgungsfahrt mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Das teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Der 23-Jährige soll mit seiner Kawasaki durch den Moorfleeter Tunnel gerast sein – mit 110 km/h statt der erlaubten 60 km/h. Als Beamte ihm auf der Bundesstraße 75 bei Georgswerder Anhaltesignale gaben, soll er diese ignoriert und die Flucht ergriffen haben.

Zwischen den Anschlussstellen Georgswerder und Wilhelmsburg-Süd soll das Motorrad bis zu 230 km/h erreicht haben. Erlaubt waren dort 80 km/h. Der Fahrer soll dabei den Standstreifen genutzt haben, um andere Verkehrsteilnehmer zu überholen.

Streifenwagen blockiert Auffahrt – Kollision

An der Autobahnauffahrt Wilstorf endete die Flucht. Dort stieß der Motorradfahrer mit einem Streifenwagen zusammen, der die Auffahrt blockierte. Der 23-Jährige stürzte, blieb aber unverletzt.

Er soll anschließend zu Fuß in Richtung Reeseberg geflüchtet sein. Einsatzkräfte holten ihn ein und nahmen ihn vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Verkehrsdirektion Süd bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, sich unter 040 4286-56789 zu melden.

Share.
Die mobile Version verlassen