„Beverly Hills Cop – Ich lös‘ den Fall auf jeden Fall“: Kult-Film im TV

Auf Kabel Eins

Einer der erfolgreichsten Action-Kinoklassiker wäre fast von Regie-Legende Scorsese gedreht worden


20.01.2026 – 12:03 UhrLesedauer: 2 Min.

„Beverly Hills Cop“: Eddie Murphy als Axel Foley im Einsatz. (Quelle: imago-images-bilder)

80er-Jahre-Action, die Schauspieler Eddie Murphy zum Star machte: „Beverly Hills Cop“ ist ein Kultfilm, der fast unter der Regie eines Oscar-Preisträgers entstanden wäre.

Regisseure streben danach Filme mit Tiefe und vielen künstlerischen Feinheiten zu drehen. Doch manchmal müssen sie die Kunst hintanstellen und Auftragsarbeiten annehmen. Selbst Oscar-Gewinner Martin Scorsese („The Departed – Unter Feinden“) befand sich an diesem Punkt. Ihm wurde die Regie der Action-Komödie „Bevery Hills Cop“ angeboten.

Mit unkonventionellen Methoden und einem losen Mundwerk hat sich Polizist Axel Foley (Eddie Murphy) einen zweifelhaften Ruf auf seinem Revier und bei den Kollegen erarbeitet. Auch wenn ihm seine eigenwillige Arbeitsweise immer wieder Ärger einbringt, bleibt er den Kriminellen mit Einsatz auf den Fersen.

Als sein Kollege Mikey ermordet wird, sucht Foley Rache und verfolgt die Täter bis nach Beverly Hills. Dort unterstützen ihn zwei Kollegen, die für Ordnung sorgen sollen, doch Foley bleibt seiner eigenen Taktik treu.

Mit „Beverly Hills Cop“ lieferte Eddie Murphy einen seiner besten Filme ab, der 1985 für das „Beste Drehbuch“ bei den Oscars nominiert war. Sonst weniger begeistert von Eddie-Murphy-Filmen, loben 83 Prozent der Kritiker und 82 Prozent des Publikums den Action-Klassiker auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“. Mit 7,4 von 10 Punkten zeigt die Filmdatenbank „IMDb“, dass Regisseur Martin Brest („Rendezvous mit Joe Black“) eine sehenswerte Action-Komödie schuf.

Der Film läuft am Mittwoch, 21. Januar 2026, um 20.15 Uhr auf Kabel Eins. Wer die Kult-Action verpasst, kann ihn alternativ bei Netflix streamen.

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Für Martin Scorsese waren die 1980er-Jahre eine kritische Zeit. Nachdem sein Sportdrama „Wie ein wilder Stier“ mit seiner innovativen Inszenierung beeindruckte, das Publikum aber stark forderte, floppte „The King of Comedy“ an der Kinokasse.

Wie das Filmmagazin Collider berichtet, wollten die damaligen Paramount-Geschäftsführer Jeffrey Katzenberg und Michael Eisner einen kommerziellen Hit von Scorsese. Unter den Projekten befanden sich auch „Beverly Hills Cop“ und „Der einzige Zeuge“.

Scorseses lehnte „Beverly Hills Cop“ ab, aufgrund dessen großen Ähnlichkeit zum Clint-Eastwood-Film „Coogans großer Bluff“ von 1986. Martin Brest übernahm daher die Regie. Scorsese entschied stattdessen für „Die Farbe des Geldes“ mit Paul Newman („Der Unbeugsame“).

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