Beste Motorboote auf Boot Düsseldorf

Mit 18,50 Metern Länge ist die D60 das neue Flaggschiff des spanischen Herstellers. Ihr Design ist reduziert, klar und wirkt fast schon architektonisch. Große Fensterflächen schaffen ein helles Raumgefühl. Im Loungebereich vorn versteckt sich sogar ein Jacuzzi. Die Jury lobt das Zusammenspiel aus Stil, Funktion und Überraschungselementen.

Die 14,15 Meter lange BGF45 ist ein Foil-unterstützter Powerkatamaran – eine Bauweise, die Widerstand reduziert und Effizienz erhöht. Das senkt den Verbrauch und verbessert die Reichweite. Neben dem Antriebskonzept überzeugte die Jury auch das Design: modern, kantig und klar auf Geschwindigkeit ausgelegt.

Deutschlands Wassersportbranche leidet unter dem demografischen Wandel. Deswegen sei die Anzahl der hierzulande von Privatleuten genutzten Boote binnen zehn Jahren um rund 40.000 auf schätzungsweise etwa 440.000 gesunken, sagte der Geschäftsführer des Verbandes Maritime Wirtschaft Deutschland (VMWD), Karsten Stahlhut, vor der Messe „Boot“ in Düsseldorf.

Das Durchschnittsalter eines Bootseigners liegt Verbandsangaben zufolge in Deutschland inzwischen bei mehr als 62 Jahren und damit gut zwei Jahre höher als 2015, Tendenz steigend. Bislang sei das Thema Demografie-Folgen für den Wassersport nicht so dringlich gewesen und eher als Nebenthema „mitgeschwommen“, sagte Stahlhut. Das ändere sich nun. „Es ist absehbar, dass die Bootseigner, die 75, 78 oder 80 Jahre alt sind, aus dem aktiven Bootssport aussteigen.“

Petros Michelidakis, Messedirektor der „Boot“, weist darauf hin, dass sich die Branche auf den höheren Altersschnitt der Bootsfahrer einstelle. So gebe es bessere elektronische Hilfsmittel, um das Segeln zu vereinfachen. „Manche – auch im höheren Alter – kaufen sich ein Motorboot, wenn ihnen das Segeln zu anstrengend wird.“ Das Interesse für Wassersport sei nach wie vor da.

In Deutschland macht die Wassersportbranche laut VMWD pro Jahr einen Umsatz von schätzungsweise 6,3 Milliarden Euro, etwa mit dem Verkauf von Booten und den Gebühren für Marina-Liegeplätze. Es gibt hierzulande 220 Werften, die neue Boote herstellen oder alte Boote wieder auf Vordermann bringen. Ein großer Teil der hierzulande genutzten Boote kommt aus dem Ausland, etwa aus Italien.

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