Berlin-Wahl 2026
Entscheidungshilfe: Wahl-O-Mat und Alternativen
Aktualisiert am 20.09.2026 – 07:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Sonntag wird in Berlin gewählt. Neben dem klassischen Wahl-O-Mat gibt es noch weitere Programme – teils mit besonderen Schwerpunkten.
Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und der Bezirksverordnetenversammlung steht am Sonntag an. Um sich zu orientieren, können Wähler vorab den Wahl-O-Mat nutzen. Damit können Wählende herausfinden, welche Partei ihre Positionen am ehesten vertritt.
- Berlin-Wahl 2026: Das sind die Spitzenkandidaten der Parteien
Der bekannte Wahl-O-Mat wird immer von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt. Hier können Interessierte auf den Wahl-O-Mat zugreifen. Doch neben dem klassischen Programm gibt es noch weitere Seiten, auf denen Wähler Orientierung erhalten.
Diakonie Berlin veröffentlicht Sozial-O-Mat
Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat den sogenannten Sozial-O-Mat veröffentlicht, der die Positionen zu „Sozial-, Wohnungs-, Bildungs- und Gesundheitspolitik“ miteinander vergleicht, so die Einrichtung.
Zuvor sollten die Parteien zu insgesamt 20 Thesen Stellung beziehen. Im Sozial-O-Mat werden laut Diakonie auch Beispiele aus dem Alltag und fiktive Situationen geschildert, um die Auswirkungen einzelner Positionen darzustellen.
Nabu Berlin: Wahlcheck mit Umweltthemen
Eine Art Wahl-O-Mat hat auch der Naturschutzbund Berlin (Nabu) eingerichtet. Dort geht es um Fragen des Umwelt- und Natuschutzes. Konkret werden Positionen der Parteien CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke verglichen, teilte der Nabu mit. Den Angaben zufolge soll der Wahlcheck einige Überraschungen bereithalten.
Mieterverein mit Antworten zur Wohnungspolitik
Zwar ist es kein klassischer Wahl-O-Mat, doch der Berliner Mieterverein listet zu einigen wichtigen Fragen der Wohnungspolitik die Positionen der größten Parteien auf. Dabei wurden diesen Fragen zugesendet, die sie beantworten sollten. Konkret geht es um Fragen über „steigende Mieten, Wohnungsmangel, Verdrängung, der Verlust bezahlbarer Wohnungen und die Kosten der Wärmewende“.
Die Antworten können auf der Webseite des Mietervereins nachgelesen werden. Die Berlin-Wahl findet am 20. September statt. Dazu sind rund 2,5 Millionen Menschen aufgerufen.
