
Schaden an der Oberleitung
IC-Züge zwischen Berlin und Dresden brauchen viel länger
25.11.2025 – 10:02 UhrLesedauer: 1 Min.
Auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Dresden kommt es zu erheblichen Verspätungen. Intercity-Züge werden umgeleitet.
Eine beschädigte Oberleitung in Sachsen hat seit Montagnachmittag erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr zwischen Berlin und Dresden. In Großenhain (Kreis Meißen) hatte ein Lkw an einem Bahnübergang eine Oberleitung touchiert und stark beschädigt.
Nach Angaben einer Bahnsprecherin dauern die Reparaturarbeiten an. Reisende aus Berlin müssen am Dienstag mit deutlichen Einschränkungen und Verspätungen rechnen.
Intercity-Züge aus und nach Berlin werden über Riesa umgeleitet und kommen rund 50 Minuten später an. Eurocity-Verbindungen sind ebenfalls betroffen, fahren im Bereich Großenhain aber weiter nach Plan – jedoch langsamer.
Auch die Regionalexpresslinien RE15 (Dresden – Hoyerswerda) und RE18 (Dresden – Cottbus), die für Berliner Umstiege eine Rolle spielen, sind eingeschränkt. Auf den Regionalstrecken entfallen Halte in Lampertswalde (Sachsen) und Ortrand (Brandenburg); hier setzt die Bahn Ersatzbusse ein.
Wie lang die Störung anhält, ist unklar. Die Bahn empfiehlt, Verbindungen kurzfristig online oder in der Navigator-App zu prüfen.
Der Schaden war entstanden, als ein Lastwagen beim Überqueren des Bahnübergangs in Großenhain die Oberleitung der wichtigen Strecke berührte. Die Leitung wurde dabei stark beschädigt.