Wohnung in Schöneberg durchsucht
2.43 Uhr: Nach dem tödlichen Angriff eines Autofahrers auf Passanten am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat die Polizei eine Wohnung in Schöneberg durchsucht. Es erfolgte keine Festnahme, weil kein Mensch angetroffen wurde, wie Polizeisprecher Florian Nath der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Polizei identifiziert Verdächtigen
2.43 Uhr: Nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat die Polizei nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Verdächtigen identifiziert. „Der Mann ist polizeibekannt und wird der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet“, sagte Polizeisprecher Florian Nath.
Im Video | Auto fährt in Menschenmasse – Tote und Verletzte
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Polizei fahndet mit Hubschrauber
2.15 Uhr: Noch immer kreisen Hubschrauber über dem Einsatzort, berichtet ein t-online-Reporter. Die Suche nach dem Fahrer des weißen Fahrzeugs ist auf ganz Berlin ausgeweitet worden, so die Polize.
01.56 Uhr: Unklar ist, wie das Fahrzeug bis zu den Teilnehmern durchdringen konnte. „Das fragen wir uns auch“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Das sei theoretisch „erst mal nicht so möglich, auf das Gelände im Tiergarten einzufahren“, sagte er. Die Polizei habe über 214 sogenannte Okta-Blöcke als Zufahrtsschutz und 40 weitere Zufahrtsschutzelemente um das gesamte Veranstaltungsgelände installiert. Lesen Sie hier mehr über die Sicherheitsmaßnahmen beim CSD in Berlin.
Auto fährt in Menschenmenge: Neue Details zum Opfer
01.49 Uhr: Bei dem Todesopfer soll es sich um eine Frau handeln, wie „Tagesspiegel“ und „Bild“ übereinstimmend berichten. Über ihr Alter gibt es noch keine Informationen. Die Frau war früheren Feuerwehr-Angaben zufolge noch versucht worden, zu reanimieren, jedoch ohne Erfolg. Laut einem Feuerwehrsprecher wurden zudem drei Menschen lebensbedrohlich, acht schwer und fünf leicht verletzt.
„Schwere Straftat“, aber Polizeisprecher warnt vor Spekulationen
01.44 Uhr: Angesprochen auf die Motivlage sagte Polizeisprecher Florian Nath, es handele sich um eine „schwere Straftat“. Er warnte vor Spekulationen in sozialen Medien und betonte: Noch gebe es keine Festnahme, die in Zusammenhang mit der Tat steht. Weitere Zeugen müssten noch befragt werden. „Hier stehen alle unter Schock“, sagte Nath.

Attacke nahe Berliner CSD: Feuerwehr gibt Update zu Verletzten
01.39 Uhr: Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dominik Pretz sind von den 16 Verletzten drei lebensbedrohlich und acht schwer verletzt. Zudem gibt es fünf leicht verletzte Menschen, wie Pretz sagte. Die lebensbedrohlich und schwer verletzten Menschen seien alle in Krankenhäuser gebracht worden. Ferner werden nach Angaben des Sprechers 30 Menschen von den Helfern der Feuerwehr betreut. Sie stünden unter dem Eindruck des Geschehens. Es gebe vor Ort eine psychologische Notfallversorgung. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit rund 150 Helfern im Einsatz.
