
„Kein Fan von Geschlechter-Zeugs“
Sebastian Ströbel gibt Einblick in sein Familienleben
16.01.2026 – 14:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim Thema Geschlechterrollen bezieht Sebastian Ströbel eine klare Position. Seine Erfahrungen als Vater von vier Töchtern prägen dabei seine Sichtweise.
Sebastian Ströbel führt ein erfülltes Familienleben. Der Schauspieler, bekannt aus der ZDF-Reihe „Die Bergretter“, hat vier Töchter und macht keinen Hehl daraus, dass er mit dieser reinen Mädchentruppe mehr als zufrieden ist.
„Ich bin kein Fan von diesem ganzen Geschlechter-Zeugs“, sagt Sebastian Ströbel laut „Merkur“ im Gespräch mit der Agentur „teleschau“ auf die Frage, ob er gerne einen Sohn hätte. Viel wichtiger sei ihm die Gesundheit seiner Kinder. Ursprünglich habe er sich zudem sogar eine Tochter gewünscht – schlicht, weil er mit Mädchen in seiner eigenen Kindheit keine Erfahrung hatte.
Sebastian Ströbel wuchs mit vier Brüdern auf. Heute lebt er mit seiner Frau und den vier gemeinsamen Kindern in Hamburg. Beruflich pendelt der 48-Jährige üblicherweise zwischen Norddeutschland und der Alpenregion, wo „Die Bergretter“ gedreht wird. Aktuell aber dreht Ströbel deutlich näher an seiner Heimat: In dem neuen RTL-Fernsehfilm „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi: Geld wie Heu“, der am 20. Januar erscheint, übernimmt er die Hauptrolle.
Für Ströbel bedeutet die neue Rolle auch eine spürbare Entlastung im Familienalltag: Drehs in Lübeck ermöglichen es ihm, als „Heimschläfer“ zu arbeiten, also abends wieder nach Hause zurückzukehren.
Ströbel ist Fan des 1. FC Nürnberg. Die Leidenschaft für den Club habe er von seinem Vater übernommen, sagt er. Inzwischen sei sie in der ganzen Familie angekommen: „Ich denke, meine Mädchen wissen alle: Wenn sie mir etwas Gutes tun wollen, schwenken sie die Club-Fahne.“
Besonders berührend findet Ströbel, dass seine Töchter trotz ausbleibender sportlicher Erfolge des Vereins stets zu ihm hielten. „Ich bin mir sicher, wenn man sie einzeln nach ihrem Lieblings-Club fragen würde, antworten sie alle: Nürnberg. Das ist echt süß, denn sie waren in ihrem jungen Leben nicht wirklich erfolgsverwöhnt durch den Club.“