ADAC kritisiert

Benzinpreise steigen wieder


02.09.2026 – 16:59 UhrLesedauer: 1 Min.

Tankstelle (Archivbild): Hohe Spritpreise machen die Folgen des Iran-Kriegs auch in Deutschland spürbar. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa/dpa-bilder)

Die Benzinpreise steigen, beim Diesel geht es bergab. Der ADAC glaubt, dass bei den Spritpreisen etwas schiefläuft.

Der Krieg im Iran geht auch Anfang September ohne Aussicht auf eine Friedenslösung weiter – damit bleiben auch die Ölpreise weltweit hoch. Die für Europa relevante Ölsorte Brent kostet rund 95 Dollar pro Barrel und blieb damit im Wesentlichen konstant.

Die Spritpreise haben sich in den vergangenen Tagen aber in gegensätzliche Richtungen entwickelt. Benzin verteuerte sich im Wochenvergleich um 2,8 Cent, der Liter Super E10 kostete am Mittwoch im Bundesschnitt 2,183 Euro, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Der Preis für Diesel sank hingegen leicht, der Liter kostete mit 2,232 Euro 1,6 Cent weniger als in der Vorwoche.

ADAC sieht Ölpreise nicht als Hauptursache für Benzin- und Dieselpreise

Der ADAC sieht in dieser Entwicklung einen weiteren Beleg dafür, dass der hohe Ölpreis wegen des Iran-Krieges nicht allein das derzeit hohe Preisniveau erklären könne. „Nach Meinung des Clubs liegen die Kraftstoffpreise in Deutschland nach wie vor auf einem zu hohen Niveau“, erklärte der Automobilclub.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern daher, möglichst vor dem Mittag zu tanken, um den günstigeren Tagespreis zu bekommen. Um 12 Uhr steigen die Preise an der Zapfsäule, zum Teil sehr deutlich. Danach sinken die Preise im Tagesverlauf langsam ab; erhöhen dürfen die Tankstellen seit Frühjahr den Preis danach nicht mehr.

Share.
Die mobile Version verlassen