Leichte Entspannung an der Zapfsäule
Spritpreise: Der rasante Anstieg verliert an Tempo
Aktualisiert am 09.03.2026 – 14:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach den massiven Preissteigerungen der vergangenen Tage gibt es an den Zapfsäulen nun eine erste leichte Entspannung. Die Dynamik des Preisanstiegs für Benzin und Diesel hat am Wochenende spürbar nachgelassen.
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Der Trend der extremen Preissprünge scheint vorerst gestoppt zu sein. Wie aktuelle Daten des ADAC zeigen, sind die Kraftstoffpreise zwar über das Wochenende weiter gestiegen, allerdings bei Weitem nicht mehr so stark wie in der Vorwoche.
Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter Diesel am Sonntag 2,117 Euro. Das war ein Plus von 0,7 Cent im Vergleich zum Samstag. Bei der Superbenzinsorte E10 fiel der Zuwachs mit 0,4 Cent auf 1,984 Euro pro Liter noch geringer aus.
Trotz dieser Verlangsamung bleibt das Preisniveau auf einem Rekordhoch. Im Vergleich zum Tag vor Kriegsbeginn müssen Autofahrer für Diesel aktuell 37,1 Cent mehr bezahlen, bei E10 beträgt die Differenz 20,6 Cent.
Erste Daten vom heutigen Montagmorgen liefern Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Trotz gestiegener Ölpreise blieb der übliche Preisausschlag am Morgen moderat:
Ob dieser Zwischenstand eine dauerhafte Trendwende einleitet, ist unklar. Da die Kraftstoffpreise zuletzt häufig von ihren gewohnten täglichen Bewegungsmustern abgewichen sind, ist offen, ob diese Tendenz im weiteren Tagesverlauf stabil bleibt.
Dieselpreise reagieren krisenbedingt sensibler als Benzinkosten, da der Kraftstoff als Erdgasersatz in der Industrie dient und die Nachfrage durch eingeschränkte Lieferungen aus Katar steigt.
Zudem ist Deutschland bei Diesel stark von Importen abhängig, während die Nachfrage nach Benzin trotz Ölpreissteigerungen relativ stabil bleibt.
