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Spritbetrug in Polen: Diese Tankstellen sollten Sie meiden


Aktualisiert am 19.03.2026 – 04:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Kontrolle an der Grenze: Polnische Behörden testen das ganze Jahr über die Qualität von Benzin und Diesel. (Quelle: MATJAZ SLANIC/getty-images-bilder)

Wer hinter der Grenze tankt, spart viel Geld. Doch schlechter Kraftstoff kann teure Motorschäden verursachen. Eine Karte der polnischen Verbraucherschützer zeigt genau, an welchen Zapfsäulen Autofahrer aufpassen müssen.

Minderwertiger Sprit ist in Polen selten, kommt aber vor. Die Folgen für das Auto sind kostspielig: Verstopfte Kraftstofffilter und verschmutzte Einspritzventile führen zu unruhigem Motorlauf oder treiben den Verbrauch in die Höhe. Da man die Qualität beim Tanken nicht sieht, liefern staatliche Kontrolleure die nötigen Daten.

Wer bereits unterwegs ist, kann die App „Yanosik“ nutzen. Neben den aktuellen Preisen zeigt sie das Datum der letzten Qualitätsprüfung an. So lässt sich schon vor dem Abbiegen klären, ob die Tankstelle seriös arbeitet.

Für Laien ist es schwierig, Verunreinigungen wie Wasser oder minderwertige Öle vorab zu erkennen. Meist zeigt das Auto kurz nach dem Tanken erste Warnsignale:

Bewahren Sie jeden Tankbeleg als Beweis auf. Fahren Sie bei den genannten Anzeichen nicht weiter, um Schäden an Einspritzdüsen und der Hochdruckpumpe zu vermeiden. Kontaktieren Sie eine Werkstatt. Oft muss der Tank entleert und das System gespült werden, um Folgeschäden zu verhindern.

Haben Sie Kraftstoff im Reservekanister abgefüllt, helfen einfache Tests:

Trotz der Stichproben gibt es keinen Grund zur Sorge. Im vergangenen Jahr fielen nur sehr wenige Tankstellen durch den Test. Besonders in Grenznähe, etwa in Slubice oder Stettin, ist die Qualität hoch. Pendler können dort in der Regel bedenkenlos tanken.

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