
Warnstreik in München
Medienbericht: Bayern-Pokalspiel findet wohl statt
Aktualisiert am 09.02.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Mittwoch steht das DFB-Pokal-Viertelfinale in München an – zeitgleich mit dem Warnstreik im Nahverkehr. Nun gibt es Klarheit über die Austragung.
Die Unsicherheit um das Duell zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig am Mittwoch ist offenbar beendet. Die Partie soll offenbar trotz der angekündigten massiven Arbeitsniederlegungen im Münchner Nahverkehr wie geplant um 20.45 Uhr angepfiffen werden. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf das Ergebnis aus einer Abstimmung zwischen dem Verein und den zuständigen Sicherheitsbehörden am Montagnachmittag.
Noch am Sonntagabend hatte Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen von einer „Sondersituation“ gesprochen und eine mögliche Verschiebung der Partie in Betracht gezogen. Da die Gewerkschaft Verdi für den Spieltag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen hat, war unklar, wie die Anreise der 75.000 Zuschauer in die Allianz Arena ohne die gewohnte U-Bahn-Anbindung sichergestellt werden kann. Nun wurde jedoch ein Konzept erarbeitet, das die Durchführung des Viertelfinales trotz der Streiklage ermöglicht.
Für die Anhänger bedeutet diese Entscheidung dennoch eine erhebliche Geduldsprobe. Da die U-Bahn-Linie U6 als Hauptschlagader zum Stadion am Mittwoch komplett stillsteht, wird die Anreise über ein Notfall-Konzept gesteuert. Vorstandschef Dreesen hatte zuvor betont, dass es keine einfache Lösung gebe, um zehntausende Menschen ohne den regulären ÖPNV ins Stadion zu befördern.
Fans werden gebeten, deutlich mehr Zeit für den Weg zur Allianz Arena einzuplanen und verstärkt auf alternative Transportmöglichkeiten sowie die S-Bahn-Stammstrecke auszuweichen. Mit einer Normalisierung der Verkehrslage ist erst am Donnerstagmorgen zu rechnen, wenn der Streik der MVG offiziell endet. Das Spiel wird wie geplant live von Sky und der ARD im TV übertragen.