Nach Patzer

Torwartdebatte: Max Eberl wird bei Neuer deutlich


13.10.2026 – 21:13 UhrLesedauer: 2 Min.

Manuel Neuer: Gegen Augsburg verursachte er das schnellste Gegentor der Bundesliga-Geschichte.

Manuel Neuer: Gegen Augsburg verursachte er das schnellste Gegentor der Bundesliga-Geschichte. (Quelle: Action Pictures/imago-images-bilder)

Nach seinem Patzer gegen Augsburg ist eine Debatte um das Bayern-Tor entbrannt. Sportvorstand Max Eberl bezieht deutlich Stellung.

Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat Torwart Manuel Neuer erneut den Rücken gestärkt. Vor der Champions-League-Partie bei Viking FK sagte Eberl am Mikrofon von Amazon-Prime: „Die Wahrheit ist, dass Manu unsere Nummer eins ist. Die Wahrheit ist, dass Manu verlängert hat und wir sehr froh darüber sind.“

Neuer hatte sich im Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg einen folgenschweren Fehler erlaubt und damit das schnellste Gegentor der Bundesliga-Geschichte verursacht. Sein jüngerer Ersatzmann Jonas Urbig hatte zuvor im Trikot der Nationalmannschaft zwei Spiele bestreiten dürfen und war mit guten Leistungen ohne Gegentor geblieben.

  • Zwei DFB-Jungstars in der Startelf: Bayern-Coach Kompany überrascht
  • WM-Vorbereitung: DFB-Frauen gewinnen munteren Test gegen Japan

Schnell brandete in der Öffentlichkeit eine Torwartdiskussion auf. Die erstickt Eberl aber nun im Keim. Mit Neuer, Urbig und der Nummer drei Sven Ulreich habe man „eine herausragende Torwart-Konstellation“, sagte Eberl. „Beide pushen Jonas ohne Ende. Jonas ist auf einem herausragenden Weg, aber Manu ist unsere Nummer eins“, so der 53-Jährige.

Neuers Fehler in Augsburg hat für Eberl nichts mit dem zunehmenden Alter des 40 Jahre alten Torhüters zu tun. „Er nimmt den Ball doof an und will ihn dann eben lösen auf eine Art und Weise, da kann man wahrscheinlicher lieber klären“, beschrieb Eberl die Situation. „Der junge Torhüter würde ihn auf die Tribüne schlagen. Der Manu hat das schon zigmal in seinem Leben gehabt. Er wollte es fußballerisch lösen, ist misslungen. Das hat für mich nichts mit dem Alter zu tun“, so Eberl.

„Immer noch der beste Torhüter der Welt“

Auch Prime-Experte Christoph Kramer stärkte seinem Teamkollegen aus der Weltmeistermannschaft 2014 den Rücken. „Manuel Neuer ist für mich Stand jetzt immer noch der beste Torhüter der Welt“, so Kramer. „Der Vorsprung zu der Nummer zwei der Welt, wer auch immer er ist, der schmilzt ein bisschen“, gab Kramer zu, aber: „Wenn ich mir einen aussuchen darf, stelle ich Manuel Neuer ins Tor.“

In der Königsklassen-Partie in Norwegen stand trotzdem Urbig im Tor. Neuer fehlte aufgrund einer Verletzung. Eberl hatte Neuer bereits unmittelbar nach dem 2:2 in Augsburg vehement verteidigt.

Share.
Die mobile Version verlassen